Nr.17 magenta über weiß,

eine Energie von Erzengel Sandalphon

Thema: Beziehungen heilen, Spannungen lösen


Gerade das Gegenüber, mit dem ich so gar nicht klar komme, hat eine ganz besondere Botschaft für mich! Es ist jedoch falsch zu lehren, dass ich eigentlich selbst so bin, diese Seite in mir selbst jedoch ablehne und deshalb den anderen ablehne. Natürlich habe ich mit dem anderen etwas zu tun, doch was? Die Frage ist jedoch: Warum begegnet mir dieser Mensch bzw. was kann oder soll ich durch ihn lernen?

Nun, ganz sicher soll ich nicht lernen, den anderen zu verurteilen, zu kritisieren, oder zu bekämpfen. Das tu ich nur, weil ich ANGST vor dem anderen bzw. vor einer Seite von ihm habe. Hätte ich keine Angst, würde ich ihn auch nicht bekämpfen, dann würde er mich auch nicht stören. Dennoch stört er mich! Vielleicht nicht der ganze Mensch, nur Teile an ihm? Egal, es geht darum zu verstehen, was mir dieser Mensch zeigt:

Eine Seite die ich ablehne? Nein, das ist der Irrtum! Es geht nicht darum, ob ich irgendjemanden annehmen kann oder nicht! Es geht nicht darum andere zu lieben, sondern die Liebe zu mir selbst, also in mir selbst zu finden.

Also was zeigt mir der Andere? ANGST! Ja, er zeigt mir eine Angst, die in mir ist und deshalb lehne ich den anderen ab. Weil ich Angst habe vor diesem Menschen oder dieser Seite, bekämpfe ich sie UND WEIL ICH DIESE ANGST NICHT FÜHLEN WILL! Tja, wer fühlt schon gerne Angst, Angst vor sich selbst oder auch vor jemand anderem? Dennoch muss ich lernen, diese Angst zu fühlen, erst dann lerne ich auszusteigen. Ausstieg bedeutet, dass ich die Angst fühle, um zu erkennen, dass ich die Angst eines anderen in mir trage! Ja tatsächlich fühle und trage ich die Angst eines anderen. Es ist seine Angst, sich selbst zu erkennen, sich selbst zu fühlen, sich selbst zu ermächtigen... Seine Angst, herauszufinden, was wirklich echt an ihm ist und was nicht.

Deshalb brauche ich Mut, meinen inneren Kampf zu erkennen, den ich mit dieser Angst führe. Es ist nicht die dunkle Seite, sondern die Angst gegen die ich kämpfe. Dieser Innere Kampf, diese Anspannung, die mir durch den anderen bewusst gemacht werden soll, gilt es zu lösen. Das ist der eigentliche Sinn meiner Begegnung! Die Lösung ist also in keinem Fall, dass ich einfach annehme, dass ich eben auch so bin, sondern, dass ich die Angst lerne zu fühlen und zurückzugeben bzw. loszulassen!

Danach(!), also wenn ich die Angst losgelassen habe, kann es natürlich nützlich sein, einfach einmal in die Rolle des anderen hineinzuschlüpfen, um dieses Spiel des "Angstwegdrängens" immer mehr zu verstehen und, um zu erkennen, dass ich wirklich NICHT so bin! Denn ich bin ein individuelles Kind Gottes, also letztlich sowieso anders als alle anderen!

Meine Individualität ist zwar einzigartig, dennoch wurde sie zugeschüttet mit vielen Ängsten. Um diese Ängste nicht zu fühlen habe ich mir Verhaltensweisen angeeignet, die tatsächlich dunkel oder falsch sind, einfach deshalb, weil sie nicht echt sind, nicht meinem wahren Wesen entsprechen!

Sie zu erkennen bedeutet meine Fremdbestimmung zu erkennen. Sie loszulassen und der darunter liegenden Angst zu begegnen, bedeutet echten Mut zu haben. Aber erst, wenn ich mich von dieser Angst befreie erlebe ich wahre Freiheit: einfach nur ich selbst sein! Irrlehren versuchen uns aufzuerlegen, dunkle Seiten eben als Teil von mir zu akzeptieren. Doch hat dies nur mit Trotz und Resignation zu tun, niemals mit echter Freiheit.

Mein wahres Wesen hat keine dunkle Seite, nur meine "Erscheinungsformen", also die Prägungen und Verhaltensweisen, die mich unecht haben werden lassen. Diese Scheinformen, sind tatsächlich falsch, denn egal ob sie hell oder dunkel sind, sie sind niemals echt. Die Fremdbestimmung durch diese Prägungen zu erkennen und sie loszulassen bedeutet, mein wahres Wesen zu befreien und immer mehr zu erblühen, als der, der ich wirklich bin! Um also wieder das Kind Gottes zu werden, das ich einmal war, muss ich wach sein, für die ANGST vor dem Hellen und Dunklen in mir. Deshalb ist jeder Mensch ein Geschenk für mich, der mir die Angst vor eine dieser Seiten bewusst macht!

Auch das Gegenüber, das ich so sehr begehre oder ersehne bringt mir eine Seite von mir selbst zurück, weil auch er mir meine Angst zeigt, die Angst vor meinem Licht, die Angst zu groß zu sein, die Angst, die ich ebenfalls irgendwann von jemandem genommen habe. Also wieder geht es um die Angst des Anderen, die ich für ihn trage, und nicht um die lichtvolle Seite, die er mir spiegelt!

Und selbst, wenn es in meinem Umfeld überhaupt kein Gegenüber mit besonderem Augenmerk gibt, zeigt die Entscheidung für diese Energie von Erzengel Sandalphon, dass große Spannungen in mir existieren. Es sind große Ängste in mir, einer hellen oder dunklen Seite zu begegnen. Erlaube ich Sandalphon in meinem Leben zu wirken, so wird er mir helfen, diese Ängste bewusst zu machen und zu lösen. Und es ist egal ob ich einen Menschen im Außen ablehne und verteufle oder mit unstillbarer Sehnsucht begehre und herbeisehne. Das Loslassen der Angst so zu sein oder nicht so zu sein, macht mich wieder frei...

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Affirmation:

"Egal ob lichtvoll oder dunkel, ich will wieder meiner Angst begegnen und das Kind Gottes in mir befreien!"


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