Die Dreieinige Kraft des Christus Band I:

"Mut zur Wahrheit"


Kapitel 18.5

Christus und Religion


Unser Lebensstandard hat sich in den letzten 2000 Jahren verhundertfacht! In vielen Ländern leben die Menschen in einem kaum noch zu steigernden Luxus, und die Befriedigung aller tatsächlichen und suggerierten Bedürfnisse kann mühelos oft per Knopfdruck übers Internet geregelt werden. Maschinen nehmen uns alle Anstrengungen ab und die modernen Verkehrsmittel transportieren uns in unvorstellbarer Geschwindigkeit zu unseren nahen und weit entfernten Zielen, sogar ins Weltall haben sich die Menschen schon vorgewagt. Parallel dazu hat ein Medium an ungeheurer Wichtigkeit bekommen: Die Ablenkung! Gerade diese Ablenkung findet in den letzten Jahren in einem Ausmaß statt, das in vielen Ländern schon kaum mehr zu steigern ist. Die Sättigung des menschlichen Konsumzwangs und der Sucht nach Ablenkung von sich selbst ist nahezu erreicht, da es ein noch mehr oder noch intensiver wird für viele bald nicht mehr möglich sein. Ich meine, natürlich gibt es Steigerungen im Detail, aber durch die gigantische Geschwindigkeit der neuen Techniken kann der Mensch nahezu alles in kürzester Zeit konsumieren und was dann? Und ich glaube nicht, dass all diese Techniken böse oder schlecht sind, nur weil wir sie zur Ablenkung benutzen. Aber ich glaube, dass Konsum und Ablenkung irgendwann ihren Reiz verlieren, und dass dann der Mensch etwas erkennen wird: Dass er spirituell gesehen hat in den letzten 2000 Jahren noch nicht sehr viel dazugelernt hat - es wird immer noch gehandelt und geschachert nach dem Motto:

Auge um Auge, Zahn um Zahn und der Stärkste wird überleben!

Es werden immer noch die gleichen "religiösen Kriege" (Terrorismus) einschließlich Vergeltung geführt, nur Gott sei Dank nicht mehr im gleichen Ausmaß, aber dafür mit gefährlicheren Waffen. Es wird immer noch um die gleiche alte Frage gekämpft, welche Moral, welche Religion oder welches Regierungssystem das richtigere ist. Es geht in der Politik und auch in den Religionen immer noch um die Frage: "Wie bekommen wir am meisten Macht und Geld und Einfluss auf die Menschen." Die Menschen (und es werden immer mehr), die das nicht sehr oder nicht mehr interessiert, lenken sich einfach ab, beschäftigen sich, als wenn sie auf etwas warten würden...

Nur, dass heutzutage auch immer mehr die Frage gestellt wird, ob dies wirklich alles so richtig ist und läuft, und die kritischen und rebellischen Denker werden Gott sei Dank nicht mehr vergast, erschossen, aufgehängt oder verbrannt.

Wenn wir uns heute überlegen, wie wir Waren produzieren und uns ernähren, wie wir kommunizieren, wie wir uns fortbewegen, also wie wir z.B. von einem Ort zum anderen kommen, werden wir wohl kaum in einem Buch nachschlagen, das ein paar hundert Jahre alt ist. Kaum jemand wird in einer Landkarte vom Jahre 1890 nachlesen, wie er von Düsseldorf nach Rom gelangt.

Die Religionen tun das! Sie predigen immer noch die uralten Schriften und Regeln und ermahnen die Menschen, danach zu leben und vergessen dabei, dass alles sich verändert hat, sogar Gott selbst, da er ja selbst die ewige Veränderung ist! Ohne Veränderung würde ja alles erstarren und sterben. Ja, starr und tot wirken die alten Schriften auf viele junge Menschen, die leben wollen und deshalb nichts mehr mit Religion oder Gott am Hut haben.

Natürlich gibt es so manchen Versuch, die alten Bücher neu zu übersetzen, in eine Sprache, die auch heute verständlich ist, doch bleiben es die gleichen alten Inhalte. Außerdem frage ich mich: Wer übersetzt diese Bücher? - Ganz sicher nicht die Propheten oder Gott selbst, sondern Menschen, Priester, also meist Menschen, die vom Leben selbst am allerwenigsten Ahnung haben. Menschen, die körperliche Liebe, Familie, Kinder überhaupt nie besessen oder erlebt haben. Leider noch dazu meist Menschen, die superintellektuell und in keiner Weise Naturverbunden sind. Ihr Anspruch auf Religiosität beruht auf ihrem Studium und auf sehr viel Wissen, aber auf gar keinen Fall auf ihrer eigenen Spiritualität.

Deshalb ist es für viele von ihnen einfacher, an dem Alten festzuhalten, als sich auf etwas Neues einzulassen, das man nicht in einer Bibliothek findet oder irgendwo studieren kann. Aber werden denn die alten Regeln nicht nur benutzt, um die eigenen Minderwertigkeitsgefühle zu verstecken und über andere Macht auszuüben, indem sie so ausgelegt werden, dass "das Volk" oder "die Gläubigen" am besten kontrolliert werden können?!

Warum leben wir religiös gesehen immer noch nach so alten Regeln und Normen?

Nun, einer der Gründe ist sicherlich das Problem der Alternative: Es gibt so gut wie keine. Religiöser Fanatismus hat schon immer schreckliche Auswirkungen gehabt, in der Geschichte genauso wie heute (11.September). Also traut sich kein friedliebender und aufgeklärter Geist, eine religiöse Alternative zu bieten bzw. wagen es nur wenige, sich auf ihrer tiefsten Ebene für neue Sichtweisen zu öffnen, weil die Gefahr einfach zu groß ist, eine Gehirnwäsche zu erleben und in einer Sekte zu landen. Und sie haben ja Recht, da gerade so genannte "Erleuchtete" oder Eingeweihte, leider genauso wieder versuchen, Menschen von sich oder von ihrer "neuen Lehre" abhängig zu machen.

Auch die Welle der Esoterik ist für die meisten Menschen nur ein Modetrend, in dem viel Geld mit viel Show verdient wird, und der genauso vorübergeht, wie alle anderen Trends auch: "Eine wirkliche Veränderung erfährt man längerfristig durch das Konsumieren von esoterischen Gütern nicht," meinen die meisten Menschen und haben auch sicherlich recht. Meist bringt eine neue Theorie, eine neue Energie, eine neue Vorrauschau, auch einen neuen Euphorieschub, aber wirklich verändern tut sich der Mensch dadurch nicht. Für eine Zeit lang zu einem Guru zu gehen und statt "Guten Tag" und "Tschüss" zu sagen, "Licht und Liebe" zu wünschen, das verändert außer der Erscheinung meist auch nichts Wesentliches.

Aber in diesem Esoterik-Trend ist doch auch etwas Wichtiges passiert: Es ist die Frage wach geworden, was denn eigentlich wahr sei in Bezug auf Gott, Engel, Magie usw.! Und wir können in unserer Suche nach der Wahrheit die Erfahrung machen, dass wir nicht mehr gesteinigt, gekreuzigt oder verbrannt werden, selbst wenn wir die alten Institutionen in Frage stellen!

Durch meine persönliche Begegnung mit Christus und mit der geistigen Welt habe ich erkannt:

Die Lösung für unsere Konflikte ist niemals eine Institutionalisierung!

Was meine ich damit? Eine Institution ist keine Person und kein Mensch! Sie ist zwar eine von Menschen ins Leben gerufene Organisation, die bestimmte Aufgaben und Ziele hat, und sie ist auch abhängig vom Menschen, aber sie ist kein lebendiger Organismus! Eine Institution wird von Menschen gegründet, die gemeinsame Aufgaben und Ziele haben und deren Verwirklichung gewährleisten und absichern wollen. Egal, welche Ziele angestrebt werden, die wichtigste Aufgabe einer jeden Institution ist es immer, sich selbst zu bestätigen, zu beweisen, zu erhalten, zu organisieren, sich abzusichern... Jede Organisation verfolgt deshalb ihr wichtigstes Hauptziel: Sich selbst zu erhalten und zu stabilisieren! Weil sie zwar ein eigenständiges Wesen ist, nicht aber durch Gott erschaffen wurde und somit kein göttliches Zentrum hat. Nur lebende Organismen haben ein Herz, in dem das göttliche Zentrum pulsiert.

Eine Religion oder Institution wird nur gegründet, weil die Menschen, die sie gründen, Angst haben, dass die Werte, die sie erkannt haben nicht erhalten bleiben, weil sie selbst Angst haben, diese Werte wieder zu verlieren. Aus diesem Misstrauen sich selbst gegenüber, werden Institutionen gegründet, die dann den Erhalt ihrer Werte absichern sollen. Wenn die Menschen die Religionen oder Institutionen als lebendige Wesen, so wie sie in der geistigen Welt existieren, sehen und anschauen könnten, würden sie sehen, dass dies alles Wesen sind, die aus Angst erschaffen wurden und durch Angst genährt werden müssen: Z.B. werden sie von der Angst genährt, dass jeder, der sich nicht von ihr abhängig macht, zugrunde gehen wird oder sogar in die Hölle kommt. - Was wäre das wohl für ein Gott, der so denken würde...

Wären die Organisationen von Gott erschaffen worden, müssten sie sich nicht um den Selbsterhalt kümmern, da sie ja durch ihr göttliches Zentrum, also durch ihr Herz, selbständig leben und wirken würden. Da dies aber nur beim Menschen selbst der Fall ist, braucht jede Organisation als künstlich erschaffenes Wesen die Lebensenergie oder Seelenessenz von Menschen, die es am Leben erhalten.

Nur ein Wesen, das nicht aus der Quelle göttlichen Lichts erschaffen wurde, muss ständig darauf achten, sich selbst am Leben zu erhalten, weil der göttliche Funke in ihm nicht pulsieren und auch nicht lebendig werden kann, weil es kein Herz hat!!!

Es spielt keine Rolle, ob die Institutionen und Organisationen religiös oder politisch oder sonst wie motiviert sind, sie versuchen alle, ihre Mitglieder zu entmündigen und/oder von sich abhängig zu machen und diese Abhängigkeit dann auch abzusichern, damit sie keinen Energieschwund = Machtverlust erleiden. Eine Institution lebt also nur so lange, wie es Menschen gibt, die ihnen ihre Seelen- oder Lebensenergie zur Verfügung stellen. Diese, auf der Grundlage von Angst erschaffenen Institutionen nehmen Einfluss auf unsere Art zu denken, auf unsere Art zu lieben und auf unsere Art zu Handeln, oft mit dem Anspruch und dem Versprechen, uns dadurch den Zugang zu Gott zu vermitteln. Genau diesen Anspruch kann jedoch eine Institution niemals erfüllen, da sie ja selbst kein göttliches Wesen ist. Sie könnte den Menschen also alles vermitteln und versprechen aber auf gar keinen Fall den Weg zu Gott! Diesen Weg kann nur ein Mensch zeigen, der ihn selbst gegangen ist, auf gar keinen Fall aber eine Institution, zumal die Begegnung mit Gott niemals eine soziale sondern immer eine höchst persönliche und individuelle ist. Also kann man, wenn man nicht auf Abhängigkeit oder auf Manipulation aus ist, eigentlich anderen Menschen nur Mut machen, selbst die Verbindung zu Gott zu suchen - also ihnen den Weg in die Selbstverantwortung und somit auch in die Freiheit zu zeigen.

Alle religiösen Bücher wie die Bibel, der Koran, die Bhagavadgita und auch alle anderen würden zu mehr oder weniger glaubwürdigen Geschichtsbüchern werden, wenn es die dazugehörigen Institutionen, nicht mehr geben würde. Jeder Mensch könnte sich sozusagen ein eigenes Bild machen, ohne Angst haben zu müssen, geistig eingefangen oder der klaren Wahrnehmung beraubt zu werden. Frei von diesem Druck und von diesen Ängsten würden viele Menschen vielleicht beginnen, die Religionen anderer Kulturen zu studieren, um die bereits schriftlich niedergelegten "Wege zu Gott" kennen zu lernen und sich ein eigenes Bild zu machen bzw. sogar ihren eigenen, ganz persönlichen Weg zu Gott zu finden.

Wenn man allerdings Wortgetreu den Weg zu Gott oder die Wahrheit über Gott nur in Büchern sucht und zu finden hofft, wird man, wie beim Turmbau zu Babel, sehr schnell so verwirrt und verstrickt in irgendwelche Theorien, dass man nachher noch weniger als vorher weiß, was denn wirklich gut, richtig und wahr ist oder wer recht hat. Das Gefühl, das religiöse Sucher bei vielen Büchern hätten, wäre vielleicht gut, aber die Worte, die sie lesen, können sie nicht verstehen und umsetzen, weil diese Schriften sich auf eine Lebensweise beziehen, wie sie vor hundert oder vor tausend Jahren gegolten hat. Ein wortgetreues Nachleben ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll, weshalb diese alten Lehren auch nicht in den Alltag integrierbar sind. Die alten Schriften haben zwar viele Neuauflagen, in denen die alten Lehren in neuen Kleidern auftreten, damit der Anspruch auf Gültigkeit nicht verfällt, aber doch ist und bleibt der Ursprung dieser Schriften in der fernen Vergangenheit. Und sie bieten uns heute keine befriedigenden Antworten mehr auf die Fragen, die sich der moderne Mensch stellt.

Auch die Politik versucht, außerhalb von Religion über Gesetze den zwischenmenschlichen Umgang wenigstens auf einer grundrechtlichen Ebene immer wieder neu zu regeln. Im Kommunismus und im Nationalsozialismus haben die Politiker versucht, die Religion vollkommen zu ersetzen durch ein politisches System, haben ihre Machtansprüche dadurch abgesegnet und unendlich viel Leid über die betroffenen Länder gebracht. Es ist aber auch damit der Versuch unternommen worden, Gott im Himmel bzw. den Priestern die Macht wegzunehmen und sie mit Hilfe von politischen Systemen auf der Erde zu manifestieren. Somit sind die Menschen auch immer mehr dem früher lebensbedrohlichen Einflussbereich der Religionen entglitten.

Die Religionen wachen so sehr über ihre "heiligen Bücher", in denen angeblich das absolute Wort Gottes geschrieben steht, und die sie mit Leib und Seele verteidigen, weil sie das Fundament ihres Machtanspruches nicht verlieren wollen. Dass sie eine überholte, alte und starre, d.h. gottlose Institution verteidigen und nicht Gott selbst, ist ihnen leider nicht bewusst. Eingesperrt in ihrem eigenen Gefängnis haben sie sich verlaufen und genau von dem getrennt, von dem sie so sehr reden...

In allen alten religiösen Büchern stehen Worte und Inhalte, die mit Energie hinterlegt sind. Die Energie mag zwar manchmal wirklich z.B. die von Christus (mehr oder weniger stark), oder von einem anderen heiligen oder lichtvollen Wesen sein, doch die Worte sind von Menschen übersetzt und niedergeschrieben worden, die ihr Leben und Wirken einer Institution überantwortet und verschrieben haben. Somit können sie mit ihrem Anspruch auf absolute Gültigkeit nur genau das Gegenteil von dem niederschreiben und aussagen, was die Energie von Christus repräsentiert:

Immerwährende Veränderung!

Da diese frommen Menschen ihr Leben der Wirkkraft und dem Erhalt der Institution Kirche geweiht haben und nicht der Energie des Christus, die ewige Veränderung ist und heute ganz anders lautet als vor 2000 Jahren, ist eine große Verwirrung vorprogrammiert, die uns auch von der Wahrheit fernhält! In den religiösen Büchern kann die Wahrheit nur jemand finden, der sie schon in und mit sich selbst erkannt und gefunden hat, doch dann braucht er aber eigentlich auch diese Bücher nicht mehr.

Wenn jeder einzelne an alles glauben dürfte, würden sehr schnell Diskussionen darüber aufkommen, wie man denn miteinander umgehen sollte. Um diesen Umgang miteinander, den ja bisher die Religionen bestimmen, zu regeln, bedarf es einer grundlegenden Werteübereinkunft.

Meines Erachtens ist es nun an der Zeit, den Umgang, nicht nur miteinander, sondern vor allem auch mit sich selbst und mit Gott, wieder neu zu definieren. Das kann nicht auf einer sozialen oder institutionalisierten Grundlage geschehen sondern nur auf einer persönlichen, selbstverantwortlichen und individuellen.

Der Beginn der Individualisierung...

Den Prozess der Individualisierung kann man am besten damit beschreiben, dass auf einer Wiese jede Blume auf ihre eigene und individuelle Art und Weise wachsen und erblühen darf, wodurch alle Blumen und Pflanzen gemeinsam die wunderbare Farbenpracht des Lebens präsentieren. Es ist, wie wenn wir alle in einem wunderbaren großen Orchester spielen, in dem jeder sein eigenes Musikinstrument und seine eigene Stimme spielt. Nur wenn jeder sein eigenes Instrument beherrscht und aus ganzem Herzen spielet, dann klingt die Musik wunderbar.

  • Irrtum Nr.1 ist, dass der Dirigent ein Mensch ist: Falsch! Der Dirigent ist Gott! Nur wenn wir uns selbst kennen und lernen, Gott in uns wahrzunehmen bzw. zuzulassen, können wir das lebendige und göttliche Instrument werden und spielen, das wir selbst sind!
  • Irrtum Nr.2 ist, dass die Geiger versuchen, die Geige wie eine Trommel zu spielen: Auch falsch! Denn es klingt grausam! Natürlich würde das kein Mensch machen, weil die Geige dadurch zerstört werden würde, aber geistig gesehen tun dies die meisten Menschen. Sie trommeln auf ihre Geige, d.h. auf ihre wahre Seele ein, nur weil alle anderen dies auch tun. Von welcher Seite wir das ganze betrachten ist egal, denn, auch eine Buschtrommel klingt nicht besonders gut, wenn wir versuchen, sie wie eine Geige zu spielen.

Bei der Institutionalisierung wird immer versucht, alle in die gleiche Uniform zu zwängen, Individualität ist dabei nicht gefragt. Die institutionalisierte "Wiese" wird vielleicht perfekt aussehen, so perfekt, wie eben ein englischer Rasen aussieht, aber sie ist nicht bunt und natürlich und vor allem nicht lebendig! Das institutionalisierte "Orchester" wird vielleicht perfekt etwas nachspielen, aber die Musiker fühlen sich unter Zwang und es wird daraus niemals die göttliche Individualität erklingen, die jeder Musiker mitbringt, denn nur das Herz ist fähig, die Musik der eigenen Seele erklingen zu lassen!

Individualisierung bedeutet, jedem Individuum die größtmögliche Freiheit und Selbstbestimmung und damit Selbstverantwortung zu geben, um ihm damit einen eigenen und freien Zugang zu Gott in sich selbst zu ermöglichen bzw. zu erhalten, wodurch sich auf natürliche Weise ein charismatischer Selbstausdruck einstellt.

Charisma, dies ist ein Wort, das vollkommen überraschend zu mir kam, als ich auf einer Urlaubsreise in Kreta war. Überraschend deswegen, weil ich damals noch in den Anfängen steckte, die richtigen Worte für das zu finden, was ich hellsichtig wahrnehmen konnte, und weil ich dieses Wort zwar kannte, es aber zweifellos nicht zu meinem Wortschatz gehörte! Samiri musste mich anfangs immer wieder korrigieren, weil ich es nicht "richtig" betonte. Ich war sehr verblüfft, dass die geistige Welt dieses Wort für die Qualität der dreieinigen Kraft auswählte. Auf unserer Reise nach Kreta begrüßte uns in Athen, als wir auf den Anschlussflug nach Kreta warteten, Sokrates. Energetisch, d.h. hellsichtig gesehen, war er in seiner Ausstrahlung der Energie von Christus nahezu gleich. Nie wieder habe ich ein Wesen (hellsichtig) gesehen, das Christus so ähnlich ist.

Einen Auszug aus einem Channeling, das Sokrates mir einige Tage später diktierte, möchte ich hier zitieren:

"Geist - ein schwieriges Wort für viele Menschen, da sie den wahren Geist nicht begreifen können. Lehre ihnen den Geist, nicht so sehr, indem du darüber sprichst, wie er in Wirklichkeit ist, sondern indem du ihnen zeigst, dass er in ihnen lebt. Was ich damit meine? Natürlich, ich weis wohl, dass du ein praktisch denkender Handwerker des Lichtes bist, doch hierbei geht es nicht um Techniken, als vielmehr um Charisma. Ja, dieses Wort verblüfft dich nun, vor allem, dass du über dein Charisma, also über deinen individuellen Charakter den Menschen zeigen kannst, dass auch sie einen wunderbaren individuellen Charakter haben. Wenn sie dies erkennen, haben sie den Geist erkannt! Der Geist ist die Liebe und die Liebe ist das Leben und drückt sich aus in der Individualität eines jeden Geschöpfes. Es ist das Licht, das jedem Geschöpf seine Individualität verleiht. Das Charisma ist der Mut, seine Individualität zu leben und zu lieben. Lehre sie, dankbar zu sein für dieses Geschenk des Lebens, so individuell zu sein, so wie auch du dankbar bist für dein individuelles Leben.

Verstehst du nun... hahaha, ja, lache mit ihnen und weine mit ihnen, begleite sie ein Stück des Weges und sie können erkennen, dass es gut ist wie sie sind!

Sei wie du bist und lehre dies die Menschen."

Sokrates, im März 2000

Charisma bedeutet, Individualität zu leben, individuell zu sein, d.h. eigen, persönlich, besonders, originell, speziell, subjektiv, lebendig, greifbar, genial, hoch und tief, innig und stark, sensibel und schwach, einfach auf eine ganz eigene Art und Weise wunderbar zu sein! Es braucht nur den Mut dazu, meinen eigenen Weg zu mir selbst und zu Gott zu gehen, also meine eigene Verbindung zu suchen! Nicht mehr aufhören zu fragen: Was ist wirklich meines und was nicht...

In der Institutionalisierung, egal ob sie politisch, religiös oder esoterisch motiviert ist, wird immer versucht, die Masse der Menschen in einen Einheitsbrei zu verwandeln. Es gibt dann viele Sprüche, die diese so genannte Einheit oder Gleichheit betonen: "Es geht uns doch alle um das Gleiche! Wir sitzen doch alle im selben Boot! Wir sind alle Sünder! Wir sind alle Licht! Wir sind doch alle eins! usw." Die Krönung der Gleichmacherei liegt im Zitieren des biblischen Spruches: "Vor Gott sind alle Menschen gleich!" Also müssen wir doch alle gleich sein! Nein! Jeder Mensch ist gleich viel wert, aber wir sind nicht identisch und wir sind auch nicht gleich!!! Natürlich sind alle Menschen für Gott gleich viel wert, in dem Sinne, dass jeder Mensch, der Gott erlaubt, sich in seinem Herzen zu offenbaren, gleich viel Geist, gleich viel Liebe und gleich viel Macht bekommt, doch wie es jeder empfindet, was sich jeder davon nimmt bzw. was jeder davon offenbart und wie er es tut, wird immer anders sein, weil jeder Mensch anders ist! Vor allem wird das, was an Neuem daraus geboren wird, immer etwas Besonderes sein. So, wie es keine zwei absolut gleichen Gesichter gibt, so gibt es auch keine zwei gleichen Seelen. Es gibt nicht einmal zwei gleiche Engel. Auch in der Natur ist die Vielfalt der Ausdruck ihrer Schönheit...

Hinter dem Zwang, die Menschen auf irgendeine Art und Weise gleichzuschalten und vereinheitlichen zu wollen, steckt nichts anderes als die Wut über die eigene Trennung von der göttlichen Einheit und der Versuch, diese Einheit auf der Erde ohne Gott wieder herzustellen, eben über eine Gruppierung oder Institution! Vereinheitlichungsfanatiker sind Menschen, die ihre eigene Individualität verloren haben und als einzigen Halt und einziges Ziel haben, sich mit anderen Menschen auf irgendeiner Ebene zu vereinen, nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark!", was eigentlich heißen soll: Ich fühle mich stark, wenn ihr alle gleich, d.h. wie ich seit!

Um wirklich frei zu werden von Manipulation und Abhängigkeiten, bedarf es Mut, Mut zur Wahrheit. Aber in der Erkenntnis dessen, wer und was ICH selbst wirklich BIN, liegt die wahre Freiheit. Deshalb hat Jesus den Satz gesagt:

"Die Wahrheit macht mich frei!"

Auf die Frage, von was ich frei werden soll, bekam ich eine einfache aber klare Antwort: "Von allem, was du nicht bist, denn das, was du wirklich bist, deine Essenz, dein wahres Wesen, ist göttlich!" Nun, d.h. dass ich frei werden muss von allen fremden Identifikationen, Emotionen und Zwängen. Erst, wenn nichts Fremdes mehr in mir ist, kann sich mein wahres Selbst in und aus mir heraus voll entfalten. Dies zu erreichen, ist der Sinn der geistigen Reinigung und Meditation. Der Sinn der spirituellen Praxis.

Der Unterschied zwischen einem normalen und einem wirklich spirituell orientierten Menschen, man könnte auch sagen einem Mensch des Herzens, ist der, dass der Weg, den sie immer wieder gehen, genau entgegengesetzt ist: der spirituelle Menschen wendet sich immer wieder nach innen und dann von innen nach außen. Der Weg eines normalen Menschen ist genau umgekehrt, er geht und schaut nur nach außen, um von außen etwas in sich hineinzubringen, zu konsumieren oder etwas zu erreichen, irgendwo hinzukommen, um sich darüber gut zu fühlen oder zu identifizieren. Sich selbst als Mittelpunkt und Mitschöpfer seines Lebens hat er überhaupt nicht im Blickwinkel.

Die größte Irrglaube ist es, dass ich in meinem Innersten ein Sünder, ungöttlich, leer oder nichts wert bin. Deshalb muss ich den Mut aufbringen und die Wahrheit herausfinden, was in meinem Innersten wirklich ist: Wer bin ich in meinem Innersten wirklich? Was sind meine wahren Gefühle? Was will ich wirklich tun bzw. was ist meine wahre Bestimmung? Dazu muss ich das Kind in mir, also das Kind aus meiner Vergangenheit wieder erkennen, das ein Leben lang unterdrückt wurde, das ich vergessen habe, das aber trotzdem mein ganzes Leben beeinflusst, stärker, als irgendein anderer Mensch dies jemals könnte: Denn es wirkt über mein Unterbewusstsein!

Individualisierung bedeutet auch Hingabe an das Leben bzw. an Gott zu leben. Hingabe in und außerhalb von mir und nicht an nur einen einzigen Menschen, den ich dann verantwortlich für mich mache. Wenn ich mich einem anderen Menschen hingebe, erlebe ich vielleicht einmal Gnade. Ohne Bezug zu Gott jedoch, werde ich von diesem Menschen abhängig und fühle mich alleingelassen oder bestraft, wenn ich mich diesem Menschen gerade einmal nicht hingeben kann, sei es, weil er sich meinem Zugriff entzieht, oder weil er einfach selbst gerade nichts zu geben hat. Dadurch entstehen Konflikte (Angst, Schmerz und Wut) und Beziehungsdramen (Kontrolle, Erwartungen, Machtspiele) und Projektionen, da ich von meinem Partner das erhoffe oder erwarte, was ich in meiner Kindheit nicht bekommen haben: bedingungslose Geborgenheit, Anerkennung, Zuwendung und Unterstützung.

Diese Erwartungen habe ich nicht nur an meinen Partner, sondern an alle Menschen, denen ich mich in irgendeiner Weise hingebe. Wir nennen das dann Liebe. Wenn ich allerdings nicht das bekomme, was ich (unser inneres Kind) brauche, fordere oder erwarte, oder wenn meine "Lieben" nicht das tun, was ich will, sind sie sehr schnell die „Bösen“. Sie sind es dann, die mich enttäuschen und bestrafen, und ich fühle mich als leidendes Opfer und ziehe mich innerlich zurück und gebe den anderen die Schuld daran.

Das alles nur, weil ich eine große Sehnsucht nach Hingabe habe, mir aber nicht bewusst darüber bin, dass mich die unendliche Liebe und Gnade nur von Gott zufließen kann und nicht von nur einem Menschen, der ja selbst ein tief verletztes inneres Kind hat. Mag sein, dass mein gegenüber manchmal der Kanal für die göttliche Gnade ist und manchmal vielleicht nicht, in jedem Fall ist er nicht verantwortlich für mein Wohlergehen!

Wenn ich mich Gott hingebe und erleben dann vielleicht, dass die Gnade durch einen anderen Menschen zu mir kommt, erkenne ich, dass Gott mir geholfen hat, und werde nicht abhängig von dem anderen Menschen, sondern nur von Gott. Einfach bzw. menschlich gesprochen bedeutet das, dass ich viele Dinge, vor allem das Verhalten oder die Stimmungen des anderen nicht mehr so persönlich nehme und ihn auch mehr lassen kann. Viele Konflikte entfallen einfach in meinem Leben, weil ich auf die "Spiele" nicht mehr einsteige und eben vieles nicht mehr so persönlich nehme.

Den Zugriff auf die göttliche Gnade habe ich immer, weil Gott immer für mich da ist, ich mich also immer an ihn wenden kann. Gebe ich mich Gott hin, dann kann ich in der Gnade die Verbindung zu Gott erleben, der ewig und in allem ist! Ich erlebe dann die Entfaltung bzw. Ausdehnung meines wahren göttlichen Wesens!

Ein Satz, der mich auf meinem spirituellen Weg immer begleitet hat, beschreibt auf so schöne und bildhafte Weise das Wesen der Hingabe:

"Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hände!"

Fallen lassen

So manches Mal fällst Du ins Bett,

vor Müdigkeit

und fällst in einen tiefen Schlaf.

So manches Mal fällt ein Baum,

durch tosende Winde geplagt,

einfach um

und stirbt.

So manches Mal,

fällt das Wasser vom Himmel herab

und schenkt uns Segen.

So manches Mal,

fällt ein Blatt vom Baum.

Ganz still und leise

gibt es der Mutter Erde ein Stückchen Ihrer selbst zurück.

So manches Mal lässt sich eine Katze in Deinen Schoß fallen

und Du fängst Sie zärtlich auf.

So manches Mal aber fällst Du in große Ängste,

in Sorgen und Zweifel.

Du fällst in immer tiefere Grübeleien.

Sogar in Ohnmacht kannst Du fallen,

vor Schmerz und auch vor Wut.

so lass Dich fallen - halt nicht fest - lass los…

Denn nur wenn Du fällst kann Gott Dich auffangen,

nicht wenn Du fest hängst,

unterdrückst oder verdrängst.

Vertraue und falle.

Du kannst nicht tiefer fallen

als in seine Hände

in Gottes Hände

und er hat viele Hände.

So Du fällst

hat er Dich schon aufgefangen.

Raimund 94

Bei der Individualisierung geht es also nicht darum, dass sich möglichst alle Menschen einer bestimmten Ordnung oder Institution unterordnen, damit sie die allumfassende Macht (Bewusstsein, Liebe) über alle Menschen hat. - In der Menschheitsgeschichte hat es sich vielfach gezeigt, was die Folgen bzw. die Konsequenzen waren oder sind, wenn sehr viele ihre Macht an einen einzigen Menschen oder an eine einzige Institution abgeben. Unzählige sind gestorben in "heiligen" und "gerechten" Kriegen, angezettelt von Wahnsinnigen, die ihren Hunger nach Macht hemmungslos ausleben. Perfektionismus, Gleichheit, Kontrolle und Einschüchterung waren die Grundprinzipien des Nationalsozialismus und zeigen immer die Angst vor Individualität und Lebendigkeit - Nein, es geht genau um das Gegenteil, nur eine spirituelle und innere Revolution, die aus der Sehnsucht nach Gott, nach individueller Freiheit und Wahrheit kommt, wird die Welt wirklich verändern!

Wenn jeder einzelne beginnt, sich wieder Gott hinzugeben, dann wird er mit all seinen Ängsten, dem Leid und der Wut aus seiner (bislang verdrängten) Vergangenheit konfrontiert, weil in der unmittelbaren Begegnung und im Gespräch mit Gott alle Masken fallen. Deshalb müssen wir lernen, mit Gefühlen wie Angst, Schmerz und Wut auf verständnisvolle und liebevolle Art und Weise umzugehen. Natürlich macht es keinen Spaß, diese unangenehmen Gefühle zu erleben, doch ist dies unumgänglich, wenn wir die Trennung von Gott überwinden wollen. Unser Zugang zu Gott liegt unter oder hinter unserer Angst, hinter unserem Schmerz und hinter unserer Wut: Dort ist die Sehnsucht nach Wiedergeburt, nach Freude und nach Wundern, also die Sehnsucht nach dem Leben.

Auch wenn ich erst im zweiten Band ausführlich auf diese Zusammenhänge eingehen werde, so möchte ich doch schon einmal folgende Sichtweisen zur Verfügung stellen, um unangenehme Begriffe über ein paar Beispiele etwas zu „entschärfen“ und die eigene Kreativität anregen um einen möglichen Umgang mit ihnen zu finden:

Angst = Mangel an Licht = Dunkelheit. Wenn es in einem Raum dunkel ist, müssen wir Licht (=Bewusstsein) hineinbringen! Wie gehe ich damit um?

Hass = Mangel an Liebe = Wertlosigkeit. Wenn wir uns wertlos fühlen, so müssen wir unsere Selbstliebe und den wahren Reichtum wieder finden! Wie gehe ich damit um?

Wut = Mangel an Macht = Energieüberschuss oder Energiestau. Wenn wir zu viel Energie haben, müssen wir lernen, sie zu gebrauchen und in die richtige Richtung zu lenken. Wie gehe ich damit um?

Egal ob bei Angst, Schmerz oder Wut, Hass oder sonst irgendwelchen unangenehmen Gefühlen, in jedem Fall wird mein Herz enger statt weiter. Deshalb muss ich wieder lernen mein Herz zu öffnen, um meine wahre Größe wieder einzunehmen. Öffne ich mein Herz, kommt z.B. vielleicht ein alter Schmerz. Sage ich ja zu ihm, weitet sich mein Herz noch mehr und ich lasse den Schmerz gehen und öffne mich dem Leben noch viel mehr. Sage ich nein zu ihm, kann der Schmerz nicht gehen und er wird schlimmer... Natürlich sind das nur Anregungen für den Umgang mit Emotionen. Details, d.h. Hintergründe und eine genaue Erklärung für den Umgang mit unangenehmen Gefühlen gibt es erst im nächsten Band bzw. lehre ich dies auch auf meinen Seminaren (Lebensschule...). Meine wirkliche Kraft und Größe und die Heilkraft meiner wahre Liebe finde ich also erst durch die Überwindung von unangenehmen Gefühlen.

Ich denke, es ist nun an der Zeit, aufzuwachen und sich selbst zu ermächtigen, anstatt seine ganze Macht irgendwelchen Institutionen zu geben, die nur darauf aus sind, mich abhängig zu halten, indem sie mich glauben machen, dass sie mich beschützen und die einzig richtige Wahrheit vertreten.

Ich habe die geistige Welt gefragt:

Was hat also Christus wirklich mit Religionen oder Institutionen zu tun?

Die Antwort kam: Gar nichts!

Christus ist nicht in irgendeiner Institution oder Religion wieder zu finden! Er ist und hat keine Religion oder Institution, er ist der göttliche Funke in unserem Herzen und der Teil unseres Wesens, durch den wir die Verbindung zu der Einheit mit Gott wieder herstellen können.

Christus wollte keine Institutionen, er war gegen sie! Natürlich wagt es niemand, in einer Kirche aufzustehen und zu einem Priester zu sagen: "Sie leben das ja gar nicht, was sie predigen!!! Sie lesen nur hohle Worte aus einem viel zu alten Buch vor und maßen sich an, Gottes Wort zu predigen!"

Jesus hat dies getan! Er ist in die Tempel gegangen und hat öffentlich und laut gesagt, dass all diese so genannten Heiligen Schriften überholt und viel zu alt wären. Er hat gesagt, dass es an der Zeit wäre, Gott selbst zu lieben, was er auch als das allerwichtigste Gesetz bezeichnete. Er forderte die Menschen auf, eine eigene, sehr persönliche und nahe Verbindung zu Gott herzustellen, denn wie könnte ich Gott lieben, wenn er ein strafender, unpersönlicher und nur im Himmel lebender Gott wäre? Lieben kann ich nur jemanden, der mir sehr nahe ist, aber sicherlich niemanden, der mich nur von oben überwacht, auf mich herunterpredigt und mich bestraft, wenn ich nicht das Gesetz befolge.

Natürlich bedeutet es nicht, dass ich nicht auch ein schönes und inniges Gefühl der Verbindung zu Christus oder zu Gott erleben kann, wenn ich z.B. in einer Kirche, in einer Moschee oder in einem anderen religiösen Gebäude bin. Dieses Gefühl entsteht jedoch aus vielerlei Gründen:

  • Die Schönheit des Gebäudes, die mich berührt, die aber durch den Menschen entstand, der dies geplant bzw. dies erschaffen hat.
  • Der Platz auf dem das Gebäude steht, der sehr oft ein Energieplatz ist.
  • Die vielen Menschen, die vielleicht zur gleichen Zeit ihr Herz öffnen oder die sehr oft in diesen Gebäuden beten.
  • Der Prediger, der vielleicht sehr liebevoll mit den Menschen umgeht...

In jedem Fall entsteht das schöne Gefühl, also die Verbindung zu Christus nicht durch die religiöse Institution sondern durch Menschen!!! Die meisten glauben das zwar, weil sie es einfach noch nicht gewohnt sind, selbst immer und überall und vollkommen einfach und natürlich mit Gott zu sprechen, egal ob innerlich oder äußerlich, aber meine Erfahrung zeigt, dass jeder Mensch sehr schnell lernt immer und überall zu beten, sobald er sich die Erlaubnis dazu gibt.

Christus hat vor über 2000 Jahren eine Revolution begonnen, die erst heute wirklich auszubrechen beginnt. Diese Revolution beginnt jedoch nicht im Außen, sondern Innen! Indem jeder Mensch selbst mit Christus und mit Gott zu sprechen beginnt und seine eigene Verbindung aufbaut und pflegt. Das "Nein" zu Zerstörung, Gewalt und Fremdbestimmung wird immer größer, doch wächst es innerlich durch ein immer lauteres Ja zu Gott und zum Leben.