Die Dreieinige Kraft des Christus Band I:

"Mut zur Wahrheit"


Kapitel 3

Meine Frage nach der göttlichen Absolutheit: Wer ist Gott?


...und wo ist Gott, wie ist Gott, und warum bin ich hier auf dieser Erde und was ist die Wahrheit"?

Plötzlich erkannte ich mein bisheriges Leben und Streben als Vermeidung der Frage, wer Gott ist. Ich hatte es vermieden, diese Frage zu stellen, weil mir ja vielleicht die Antwort nicht gefallen könnte, weil vielleicht am Ende ein strenger Richter, hart, gerecht und bedrohlich vor mir stehen könnte, vielleicht haben ja die Menschen recht, die behaupten, der Mensch sei von Grund auf schlecht. Oder vielleicht ist in der jenseitigen Welt niemand, und ich löse mich nach diesem anstrengenden Leben mit all meiner Individualität nach meinem Tod wieder in Nichts auf.

Nun, nach meinen bisherigen Erlebnissen wusste ich, dass das, was die Wahrheit ist, nicht in einem Buch sondern nur in mir zu finden war. Ich wollte selbst Gott begegnen, um herauszufinden, wie grausam oder liebevoll er wirklich ist.

Die folgenden Erkenntnisse sind Ergebnisse aus unzähligen Begegnungen und Erfahrungen in und mit mir selbst und mit der geistigen Welt:

Tatsächlich gibt es keinen Ort, wo Gott nicht ist. Gott ist allüberall, er ist Körper, Seele und Geist, er ist Liebe, Macht und Bewusstsein und er ist sogar auch die Vermeidung von allem. Gott ist die Wahrheit, aber er ist auch in der Täuschung.

Ich kann nicht sagen, "Gott ist Geist", denn dann wäre er nicht (in der) Materie und Gott würde unterscheiden zwischen Geist und Materie zwischen Gott und Nicht-Gott. Wir definieren Geist und Materie auf vielerlei Arten und identifizieren uns mit bestimmten Teilen davon. Gott tut das nicht, also ist er Geist und die Materie. Nur weil wir Gott in der Materie, in den Tieren, Pflanzen und Steinen, in den von uns selbst erschaffenen Dingen, aber vor allem auch in unserem eigenen Körper nicht erkennen können, glauben wir, dass Gott in der Materie nicht existiert. Aus göttlicher Sicht ist jedoch auch die Materie Geist.

Ich kann nur sagen:

Gott ist (ein) Geist, den ich nicht fassen kann.

Wir können auch nicht sagen, „Gott ist die Liebe“, denn dann unterscheiden wir zwischen Liebe und Nicht-Liebe bzw. Hass und bewerten es entsprechend, doch auch das tut Gott nicht. Gott liebt alles, auch oder gerade das, was wir nicht lieben. Also liebt Gott gerade auch das, was wir nicht lieben, d.h. als böse oder schlecht bewerten. Es bedeutet natürlich nicht, dass es richtig ist, wenn wir z.B. hassen, sondern es bedeutet, dass Gott uns liebt, auch wenn wir hassen. Auch wenn er uns unseren freien Willen lässt, so fühlt er doch auch mit uns mit in unserem Hass und er fühlt sogar den Schmerz, den wir in dem Moment nicht fühlen wollen.

Und Gott liebt vor allem auch sich selbst, denn wie könnte er all seine Liebe verströmen und sich selbst nicht lieben? Natürlich liebt Gott sich selbst und er liebt auch alles, was er selbst erschaffen hat, was aber nicht getrennt ist von ihm, also liebt er sich selbst und seine Schöpfung!

Ich kann nur sagen:

Gott liebt bedingungslos (alles), wie ich nicht lieben kann.

Man kann auch nicht sagen, „Gott ist der Schöpfer“, denn für Gott gibt es keine Trennung zwischen Schöpfer und Geschöpf oder der Schöpfung, das gibt es nur für uns Menschen. Gott ist im Erschaffenen genauso gegenwärtig wie im Schöpfer. Wir fühlen uns getrennt von Gott, aber Gott ist nicht getrennt von uns.

Ich kann nur sagen:

Gott erschafft Dinge, wie ich sie nicht erschaffen kann.

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So wie können wir über Gott sprechen oder denken oder etwas für oder gegen Gott tun, da wir doch in Gott existieren?

Um Gott zu begreifen, müssen wir zuerst anerkennen, dass wir getrennt sind von ihm, Gott aber ist bzw. existiert nicht getrennt von uns!

Die Frage ist also, wie und seit wann haben wir uns getrennt bzw. haben wir Gott vergessen und warum und wie können wir zurückkehren?

...und wie können wir lernen, uns zu erinnern, dass wir alle in Gott leben und eins mit Gott sind? Wir müssen wieder lernen, die Täuschung der Trennung in uns zu erkennen und zu überwinden. Und dies bedeutet, dass wir hinter all unsere Ängste, Schmerzen und hinter all unsere Wut kommen müssen, um entweder Gott wieder zu finden, oder uns als Mensch doch als „Abfall“ Gottes und somit von Grund auf schlecht zu erkennen und zu sehen, dass Gott nur außerhalb von uns existiert.

Damit sind wir auch bei dem Sinn und Zweck angelangt, warum wir überhaupt hier auf dieser Erde leben: Wir wollen Gott in der manifesten Form wieder finden. Nur in der Materie, der dichtesten Manifestation göttlicher Schöpfung, ist es uns möglich, die Verbindung zu unserem wahren Wesen vollends zu verlieren und zu vergessen, wer und was wir wirklich sind. In unserem menschlichen Körper haben wir die Identität unseres wahren Geistes tatsächlich verloren.

Bei der Beantwortung der Frage: "Wer ist Gott?" stellt sich eine weitere Frage, bei der es meines Erachtens um die grundlegendste, leider aber nur selten bewusst gemachte Frage geht, die in allen Zeiten, Religionen und Kulturen gestellt wurde und für deren Beantwortung unzählige Variationen bereits in vielen Lehren und Büchern existieren:

Ist der Mensch von Grund auf schlecht oder ist in seinem Innersten doch ein guter Kern?

Bei der Beantwortung dieser Frage gehe ich nun sogar noch ein Stück weiter als in der Antwort, die die Bibel gibt, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes sei: Ich behaupte nämlich, dass der Mensch nicht nur einen guten Kern hat und ein Abbild Gottes ist, ich behaupte sogar, dass er nur und ausschließlich(!!!) als vollkommen reines, dreifaltiges und göttliches Wesen inkarnieren kann und dies auch in jedem Falle tut!

Damit ich als Seele bei dem Akt der Zeugung inkarnieren kann, muss ich in einem Zustand vollkommener Reinheit sein, da ich ansonsten keine Verbindung mit dem Körper eingehen könnte. Damit ein Wesen im Prozess der Zellteilung bzw. im Zellwachstum seiner Individualität manifesten Ausdruck verleihen kann, bedarf es einer absolut reinen göttlichen Energie, die ich auch aus hellsichtiger Betrachtung nur als vollkommenste Reinheit bezeichnen kann!

Das Wesen der Natur bzw. der Erde ist ebenfalls vollkommen rein, d.h. wenn wir unserem eigenen Wesen auf dieser Erde Ausdruck verleihen wollen, uns also die Materie in Form eines menschlichen Körpers sozusagen als Hilfsmittel für unseren Selbstausdruck zu eigen machen wollen, müssen wir in einem Zustand vollkommener Reinheit und Hingabe sein. Die Manifestation der Seele in einem Körper, also das vollkommene Verschmelzen des Geistes mit der Materie, wäre sonst nicht möglich. Unabhängig von den äußeren Umständen, die bei einer Zeugung vorherrschen, ist der Akt der Verschmelzung auf der körperlichen Ebene ein heiliger! Dies entschuldigt natürlich nicht die Umstände oder die Absicht, die zu einer Zeugung geführt haben.

Die Erde erlaubt uns, ihren ätherischen Leib zu bewohnen, damit oder bis wir unser eigenes göttliches Wesen wieder finden und manifestieren. Dadurch bringen wir Gott auf die Erde und helfen somit der Erde, das Paradies neu zu erschaffen.

Bis jetzt sieht es allerdings nicht so aus, als ob der Mensch der Natur behilflich sein könnte, da sie doch ohne den Einfluss des Menschen schöner ist und weit besser funktioniert. Es ist sogar umgekehrt, weil wir noch immer sehr abhängig sind vom Wohlwollen der Erde, von den noch vorhandenen Rohstoffen und davon, dass die klimatischen Verhältnisse menschliches Leben ermöglichen. Doch soll dies nicht immer so bleiben, da wir, wenn wir die Vollmacht unseres Geistes wiedererlangt haben, beginnen können, das Paradies auf Erden neu zu erschaffen.

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An dieser Stelle möchte ich ein Channeling von Christus vom Heiligen Abend 2002 einfügen, in dem die Art und Weise der Manifestation des Geistes und sein Wirken auf der Erde beschrieben wird:

Ja lieber Raimund, ich beginne nun auf der Erde ein neues Werk. Es hat vor 2000 Jahren in der geistigen Ebene seinen Anfang genommen. Von oben nach unten bringe ich meine Botschaft, und das ist der Weg. Es geht in diesem Weg darum, in jede Zelle eines jeden menschlichen Körpers mein Bewusstsein der Einheit mit Gott zu bringen, und dies ist der Weg von oben nach unten, jedoch nur im Menschen, nicht in der Erde. Die Erde ist und war immer eins mit Gott, gleich den Engeln, und kann nichts gegen den Willen Gottes tun.

Ich bin der Wille, d.h. der Vollzug des göttlichen Willens, der diese Erde mit allen auf ihr lebenden Menschen in ihre Bestimmung führt: Das Paradies auf Erden zu erschaffen und somit dem Wesen der Erde wieder zu erlauben, sich voll zu entfalten. Die Erde hat keinen eigenen Willen, deshalb soll der Mensch sich die Erde „untertan“ machen und sie durch seine Willenskraft, d.h. durch seine wieder gefundene Bestimmung unterstützen, wieder voll erblühen zu können, in einer Schönheit, wie sie vorher auf Erden noch nie gesehen wurde.

Vor meiner Geburt lebten die Menschen auf dieser Erde in der Verstärkung ihres Karmas, doch konnte ich durch meine Rückkehr zum Vater den weiteren Aufbau des Karmas stoppen und die Seele des Menschen in den Ausgleich des Karmas, d.h. in den Ausgleich von gut und böse, lenken, wodurch die Seelen sehr vieler Menschen in den letzten 2000 Jahren sehr reifen konnten. Seit geraumer Zeit ist auch der Geist des Menschen im Umbruch und strebt nach Auflösung der Dualität im Geiste, indem er sich dem wahren Wesen der Meditation mehr und mehr öffnet.

Nun beginne ich eine neue Epoche, in der es darum geht, die Menschen auf eine weitere Ebene der Verwandlung vorzubereiten: die Verwandlung der Materie. Dies bedeutet, dass sie einerseits in der Meditation immer leichter erleben können und werden, dass sie die Einheit mit dem Geist Gottes wieder finden, andererseits jedoch werden sich die unbewussten, d.h. nicht greifbaren und deshalb ungelösten Konflikte immer schneller in der Materie (Körper, Beziehungen, Beruf, Umwelt) manifestieren und widerspiegeln.

Da der Geist der Erde in eine neue Dimension geht, schreit die Erde nach Erlösung und Heilung, sie schreit nach der Befreiung und Erlösung vom Karma der Menschen! Ich selbst wirke als höchste Vollzugsinstanz auf dieser Erde durch die Materie, als ihr Wächter, und mit persönlicher Willenskraft vollziehe ich die Spiegelung deines Karmas, deines Unterbewusstseins und deines Egos, d.h. dass du mich genau in all den ungelösten inneren und äußeren Konflikten deines Lebens wieder finden kannst, um mich als Spiegel anzunehmen und die Einheit mit dem Leben wieder zu finden. Erst durch die Anerkennung dieser Einheit kannst du in sie hineinwachsen und aus ihr heraus dein wahres und ganzes Selbst wieder finden.

Ich bin damals nach meiner Kreuzigung und Auferstehung zurückgekehrt zu meinem Vater. Nun komme ich wieder auf die Erde und dringe immer weiter in das Bewusstsein eines jeden Menschen, um Liebe, Wahrheit und Frieden zu bringen. Ich halte die Verbindung zwischen dem Innersten der Erde und dem Innersten des Universums. Es ist die Verbindung von innen und außen, im Menschen getrennt durch das Bewusstsein seines eigenen Selbst, das entscheiden kann, von einem zum anderen zu gehen, um letztlich die Trennung aufzuheben und in allem gleichzeitig zu sein: Bei Gott, in mir und auch im Außen, in der Materie, zu sein zu fühlen und zu leben, und das alles aus freier und selbstbewusster Entscheidung heraus.

Diese Entscheidung ist es, die es mir ermöglicht, mein Ego zu erkennen, um meine Identifikation mit ihm (dem Ego) zu überwinden und die Einheit mit allem wieder herzustellen. Aus dieser wieder gefundenen Einheit heraus gebiert das, was ich wirklich bin, mein wahres Selbst, wenn ich mir erlaube, wieder zu dem eigenen und persönlichen Wesen zu werden, d.h. wenn ich beginne, bewusst und freiwillig die Einheit wieder zu verlassen!

Das überwundene Ego bringt uns in die Einheit und

das Loslassen der Einheit bringt uns unser wahres Selbst.

Christus wurde geboren, nachdem Jesus gestorben war, und aus Christus, der die Einheit mit Gott, mit dem Leben und mit dem Unfassbaren ist, gebiert nun jeder Mensch sein eigenes wahres Selbst, so er sich dem Christus in sich hingeben und in die Einheit mit allem Angenehmen und Unangenehmen wachsen kann. In dieser Einheit überwindet jeder Mensch sein Ego und gebiert sich selbst mit dem Schritt, diese Einheit wieder zu verlassen.

24.12.2002 In Liebe deine Christuskraft.

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Materie oder unsere Umwelt allein durch die Kraft unseres Geistes zum Leben bzw. zum Wachsen zu bringen, ist uns noch nicht möglich, da wir dazu eins mit dem Innersten und dem Willen Gottes sein müssen. Die Kraft des Lebens, des Wachsens und des Erblühens kommt immer aus dem Innersten.

Biochemisch und technisch gibt es natürlich viele Möglichkeiten, im Sinne der Steuerung oder Manipulation, auf die Materie bzw. auf unsere Umwelt Einfluss zu nehmen. Doch der Schaden, der dadurch entsteht, ist leider meist weit größer als der Nutzen, den der Mensch vielleicht für kurze Zeit daraus zieht. Das Gefühl von Ohnmacht und die Wut auf Gott, dass dem Menschen so wenig Macht über Leben und Tod geblieben ist, treibt ihn sogar so weit, dass er über Atomspaltung, Genmanipulation oder über die Reagenzglaszeugung versucht, selbst Pflanzen, Tiere oder gar Menschen zu erschaffen oder zu zerstören. Letztlich ist es der Versuch des modernen Menschen, das Leben selbst zu erschaffen, oder zumindest, es zu zerstören. Doch obwohl der Mensch dabei auf einer sehr tiefen Ebene der Existenz zu wirken versucht, wird es trotzdem immer nur Manipulation bleiben und niemals Schöpfung! Um etwas Lebendiges zu erschaffen, ist die Reinheit des Herzens notwendig, nicht möglichst viel Wissen oder höchstentwickelte Fertigkeiten. Um Leben wirklich entstehen zu lassen, bedarf es der Vollkommenheit und Reinheit, wie sie in Gott existiert und im Anfang unserer eigenen Inkarnation vorhanden war.

Wenn wir jedoch als vollkommenes Wesen inkarnieren, dann ist die entscheidende Frage doch:

Wo ist unsere Vollkommenheit geblieben...

...und wie können wir sie uns wieder zurückholen?

Die Beantwortung dieser Fragen ist eine Aufgabe, der ich mein Leben, meine Arbeit und natürlich auch mein Buch gewidmet habe. Letztlich muss allerdings jeder Mensch die Beantwortung dieser Frage und somit auch Gott in sich selbst suchen und finden.

Wenn wir über Gott reden, so müssen wir erkennen, dass wir nur über bestimmte Aspekte Gottes reden können, die wir alle nach und nach wieder integrieren können, indem wir sie verstehen, annehmen und ausdrücken lernen. Gott als Ganzes zu erfassen, obliegt uns nicht, da wir noch getrennt sind von dieser allumfassenden Absolutheit. Getrennt sind wir zwar nicht aus göttlicher, doch aus menschlicher Sicht und wir müssen das zunächst einmal akzeptieren.

Die Ganzheit Gottes zu begreifen, erscheint unmöglich, und doch können wir den Weg dorthin als unser Ziel festlegen, denn der Weg ist das Ziel und wir können uns schließlich auch an Gott hinwenden und seine Gnade erfahren. Ich sehe es als Wachstum und warum sollten wir jemals aufhören an Liebe, an Bewusstheit und an Macht zu wachsen?

Da wir also in Gott existieren, erleben wir alle Variationen von gut und schlecht, hell und dunkel, die alle auch in Gott sind. Dass diese Erfahrungen von gut und schlecht, angenehm und unangenehm nur deshalb existieren, weil wir uns von Gott getrennt haben, und wir nicht in der (göttlichen) Realität, sondern in einer Scheinwelt (Matrix) leben, ist eine Behauptung, die Sie mir glauben können oder nicht, die aber letztlich jeder selbst herausfinden muss.

Dass viele Illusionen und Täuschungen die Trennung von Gott bewirken und aufrecht erhalten, und dass wir Gott und unserer eigenen Göttlichkeit immer näher kommen, wenn wir diese Täuschungen erkennen und auflösen, ist ebenfalls eine Behauptung und jeder muss sie selbst erfahren.

Dass wir nur in Glückseligkeit schweben, wenn wir wieder - auch aus unserer Sicht - eins sind mit ihm, ist jedoch definitiv falsch, weil der Zustand von Glückseeligkeit ein statischer ist. Wenn wir eins mit Gott geworden sind, ist das ein ekstatisches Erlebnis, aber es gibt so viele Ebenen, in und mit denen wir uns wieder Rückverbinden müssen, bis wir wieder voll und ganz in unserem Leben präsent sind! Dies empfinde ich eher als ein großes Abenteuer, als ein ständiges Schweben auf Wolke 7. Für mich hört der Weg erst auf, wenn wir das Paradies in uns wieder gefunden und es auf der Erde wieder neu erschaffen haben, um dann nur noch ein ununterbrochenes großes Fest zu feiern. Da wir alle bis dahin noch einiges zu tun haben, ist es besser, wir feiern einstweilen jeden Schritt, den wir in die Ganzheit machen. Entscheidend für mich ist nicht, wann wir fertig werden, sondern ob wir anfangen und ob wir weitergehen werden, wenn es schwierig wird.

Gott ist ewige Veränderung und ewige Bewegung, also könnte man sagen, dass wir durch die einmal wieder gefundene Einheit wieder lernen können, uns zu verändern, vielfältig wie ein Regenbogen zu sein und uns hinzugeben, also alles zu sein, ohne es und unsere Situation ständig zu bewerten und zu beurteilen. Das, was diese einmal wieder gewonnene Einheit auch noch bringt, ist etwas Wunderbares, wonach wir uns alle sehnen:

Sicherheit!

...die Sicherheit, dass wir eins sind mit Gott.

...und das ist das ewige Leben!

Auch wenn wir das Leben nicht festhalten können, so können wir es doch auch nicht verlieren.