Die Dreieinige Kraft des Christus Band I:

"Mut zur Wahrheit"


Vorwort:


Herzlich willkommen!

Mit diesem Buch erfüllt sich ein Teil meiner Berufung. Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich Autor von irgendeinem Buch werde, sondern Autor von diesem Buch, in dem es um meine ganz persönliche Suche nach der Wahrheit über Gott, über das Leben, den Tod, über den Menschen und über den Sinn des Lebens geht, über die Ursache von Unglück und Schmerz und ich versuche alles auf eine logisch nachvollziehbare Weise miteinander in Beziehung zu setzen. Zuallererst und als wichtigstes habe ich dieses Buch also für mich selbst geschrieben, weil ich das Leben begreifen will und, weil ich herausfinden wollte ob es Glückseeligkeit wirklich gibt. Deshalb ist die größte Heilung für mich, dass ich dieses Buch schreiben konnte und so vieles lernen und erleben durfte.

Viele Jahre lang habe ich versucht, über all das zu schreiben, was mich die geistige Welt lehrte und ich in meinem eigenen Leben erfahren habe. Die geistige Welt war für mich über lange Zeit hinweg realer als die materielle Welt und jetzt ist es endlich soweit, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wenn sich der Geist des Menschen verändert, verändert er sein ganzes Leben, da die Materie dem Geist folgt und nicht umgekehrt. Jeder Mensch, der in Kontakt mit seinem eigenen Höheren Selbst kommt und lernt Gottes Willen zu erkennen und die Sprache der Engel und seiner Seele zu verstehen beginnt, wird selbstbestimmter und findet wieder mehr und mehr seine einzig wahre Sicherheit: Die Sicherheit, dass ich eins bin mit Gott! Somit kann ich mich vielen äußeren Einflüssen mehr und mehr entziehen, die nur darauf aus sind, mich zu manipulieren und durch Angst zu kontrollieren.

"Die Wahrheit macht uns frei", das glaube und erlebe ich, seitdem ich auf meinem spirituellen Weg bin! Ich versuche die (meine) Welt zu verändern und bin überzeugt, dass nur dadurch etwas auf der Welt verändert werden kann, dass jeder einzelne selbstverantwortlich wird und in seine eigene Gottesanbindung geht und beginnt, der eigenen inneren Stimme und Berufung zu folgen und sie zu leben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Samiri bedanken, weil durch die Begegnung mit ihr all diese Prinzipien, über die ich schreibe, für mich begreifbar wurden und dadurch das Buch sehr gewachsen ist. Vieles von meinem Buch entstand durch die tabulosen Gespräche und Diskussionen, die ich mit ihr geführt hatte. Ich bedanke mich aber auch besonders bei all den Menschen, die es mir durch ihre Offenheit ermöglicht haben, soviel über mich selbst und über das Leben lernen zu dürfen.

Natürlich sage ich auch besonders DANKE an alle Engel und geistigen Helfer, die schließlich die meiste Arbeit mit mir hatten und haben. Die Sehnsucht nach der Wahrheit war immer schon meine größte Sehnsucht. Die Wahrheit zu erkennen und sie auszudrücken, d.h. sie niederzuschreiben, sind jedoch zweierlei Dinge, denn die Wahrheit ist Geist und Worte sind immer von unserem irdischen Verstand geprägt. Den Geist zu erkennen bedeutet zunächst einmal nur, dass ich ihn sehen kann, aber nicht, dass ich dabei auch mein Herz offen halte. Durch das Geschenk meiner Hellsichtigkeit konnte ich lernen zu sehen, wie Gott uns als geistiges Wesen sieht. Bei allem was ich sehe auch mein Herz offen zu halten, wird wohl eine lebenslange Herausforderung bleiben, in der ich lerne zu wachsen.

Eigentlich ist es ja gar nicht so etwas Besonderes, wie ich die Menschen und auch Tiere und Pflanzen und Steine und Räume sehe, denn alle Babys, soweit sie keine vorgeburtlichen Schocks erlitten haben, sehen sie auf die gleiche Art und Weise. Ja, ich lernte die Welt wieder zu sehen, wie ich sie als Baby gesehen hatte. Wie jeder weiß, kann ein Baby nicht sprechen und auch nicht denken, denn dazu würde es ja Worte benötigen! Da nun mein Deutsch nicht sonderlich gut war, konnte ich zwar die Dinge sehen, wie sie sind, aber ich musste auch erkennen, dass ich das, was ich sah, nicht so einfach niederschreiben konnte. In meinen Einzelsitzungen mit Klienten oder während meiner Seminare brauchte ich nie nachzudenken, was ich sage, da konnte und kann ich mich einfach hingeben und erzählen, was mir meine geistige Führung an Inspiration und Informationen zur Verfügung stellt. Die Präsenz der Energie ermöglichte es, dem anderen genau das zu vermitteln, was er gerade brauchte, ohne dass ich dafür unbedingt Worte brauchte.

Ein Buch zu schreiben bedeutet jedoch, auf die Ebene des Verstandes zu gehen und ein logisches System zu konzipieren, das verständlich und vollkommen klar wiedergibt, was ich mit meiner Hellsichtigkeit auf der geistigen Ebene wahrnehme. Die Methode, mit der ich die Mysterien der jenseitigen Welt zu enthüllen und zu beschreiben versuche, ist fast wissenschaftlich zu nennen, wenn auch die Materie, um die es mir geht, nicht grob- sondern feinstofflich ist: Durch meine hellsichtige Wahrnehmung kann ich sozusagen genau sehen, worum es geht, wenn ich ein energetisches Phänomen oder die Gesetze der geistigen Welt erklären möchte. Wenn ich dann versuche, das Beobachtete in Worten auszudrücken, erkenne ich hellsichtig sehr schnell, ob das von meinem Verstand Geschriebene mit der tatsächlichen Wahrnehmung übereinstimmt, ob also die Worte ganz genau das zum Ausdruck bringen, was ich hellsichtig wahrgenommen und beobachtet hatte. Ich musste immer warten, bis ich die richtigen Worte gleich Puzzleteilen gefunden hatte, die dann so miteinander deckungsgleich waren, dass sie das gleiche energetische Bild ergaben, wie in meiner hellsichtigen Wahrnehmung. Dieser Prozess dauerte nun einige Jahre letztlich viele Monate intensivster Arbeit.

Um also die Energie bzw. den Geist in Worten auszudrücken, musste ich selbst zu diesem Geist werden. Nicht nur, dass ich ihm erlaube, mich zu durchdringen und in mir zu wirken, ich muss ihn mit meinem ganzen Wesen durchdringen, um ganz und gar eins mit ihm zu werden. Das bedeutet auch, dass, sobald ich ein Phänomen zu erklären versuche, das für mich noch ein Problem ist, dieses Problem sofort in meinem Leben auftaucht, weil ich es ja ganz und gar in mich hineinlasse, und zwar solange, bis ich es vollkommen durchdrungen und im Innersten verstanden habe. Weil ich ganz persönlich die göttliche und menschliche Wahrheit nicht nur beschreiben wollte, wie ich sie hellsichtig wahrnehmen kann, sondern weil ich sie sowohl mit meinem Herzen als auch mit meinem Verstand begreifen und wiedergeben wollte, habe ich dieses Buch zuallererst für mich geschrieben und es hat wirklich viel länger gedauert und viel mehr Veränderungen mit sich gebracht, als ich anfangs dachte.

Weil es nicht nur Theorien und Gedanken sind, die hier niedergeschrieben wurden, sondern hellsichtige Wahrnehmungen von hohen geistigen Ebenen verbunden mit Erkenntnissen auf der tiefsten persönlichen Ebene, ist dieses Buch nicht nur eine Geschichte, Sprache und Theorie, ausgedrückt in Worten, sondern lebendiger Geist, manifestiert in Worten, einfacher gesagt meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die aus der Begegnung mit der Dreieinigen Kraft des Christus entstanden sind.

Worte allein können nicht wahr sein, wahr werden sie nur durch den Geist, der dahinter steckt, d.h. dadurch, dass das, was ich sage und schreibe, nicht nur von mir wahrgenommen und interpretiert, sondern auch mit dem Herzen gefühlt, verstanden und gelebt wird.

Wenn Sie, lieber Leser, in dieses Buch eintauchen und sich für den Geist öffnen, der darin zum Ausdruck kommt, werden Sie mehr verstehen, als Ihr Verstand fassen kann. Aber auch wenn Sie äußerst kritisch und distanziert an die Lektüre herangehen, sollten die dargelegten Zusammenhänge ebenfalls einer logischen Überprüfung standhalten, weil das Buch auch systematisch aufgebaut und strukturiert ist. Es ist also kein direkt gechanneltes Buch, sondern der Versuch, die Energie der Dreieinigen Kraft des Christus so lange in meinem Leben wirken zu lassen, bis ich sie selbst mit meinem eigenen Verstand erfassen und somit mit meinen eigenen Worten vermitteln kann. Deshalb ist auch der Name, den mir die geistige Welt gegeben hat "Energietransmitter".

Es geht mir also nicht so sehr darum, neue Theorien aufzustellen, als lebendigen Geist zu vermitteln und Mut zu machen Selbstverantwortung zu übernehmen, selbst die Verbindung zu Gott zu suchen.

Ich bin mir bewusst, dass Begriffe wie Gott, Christus, Pan, Engel, Karma, Tod, Wiedergeburt, inneres Kind, Schuldgefühle, Angst, Schmerz, Wut... Reaktionen hervorrufen können, noch dazu, weil ich versuche sie alle miteinander in Beziehung zu setzen. Dazu möchte ich erklären, dass ich durch den Kontakt mit dem dreieinigen Strahl des Christus dazu gedrängt worden bin, all diese Begriffe näher zu untersuchen und zu definieren, damit sie begreifbar werden und ihre Bedrohlichkeit verlieren!

In meinem Buch sollen viele Begriffe, die aus den Tiefen und Abgründen unserer Existenz stammen, definiert und zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass man sie und ihre Verbindung verstehen kann und die Angst vor ihnen verliert. Mein wichtigstes Anliegen dabei ist, die Beziehung zwischen Gott und uns selbst begreifbarer zu machen.

Wenn Sie ganz ehrlich sind, haben Sie vielleicht Angst, dass Sie durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen erkennen könnten, warum Sie es bisher vermieden haben, darüber allzu viel nachzudenken und zu forschen.... Vielleicht finden Sie heraus, dass alles ganz verkehrt war, was Sie bisher über Gott und Teufel und Ihre Beziehung zu ihnen gedacht, gefühlt oder getan haben". Ja, diese Angst ist berechtigt! Denn niemand wird der gleiche bleiben, der er war, wenn er sich ernsthaft mit diesen Themen auseinandersetzt und die Wahrheit herausfinden will. Wir werden sogar erleben, dass wir uns immer wieder verändern, weil wir immer wieder Neues dazulernen und Altes loslassen. Gerade deshalb ist der Titel meines Buches: "Mut zur Wahrheit", denn man braucht Mut, wenn man die Wahrheit über Gott und über sich selbst herausfinden will.

Eines kann ich Ihnen jedoch versichern, auch wenn Sie mir das jetzt nur glauben können: "Wenn auch alles von und an uns zerstört wird, was wir jemals waren oder hatten, die Essenz von dem, was wir wirklich sind, d.h. unsere Seele, kann nicht zerstört werden. Auch wenn mir nichts mehr von all dem bleibt, von dem ich glaubte, dass ich es sei, am Ende treffe ich immer mich, das was ICH wirklich BIN!" Dass das ICH BIN auch Glückseeligkeit ist oder bedeutet, ist auch nur ein Versprechen, an das Sie glauben können oder nicht. Wichtiger wäre jedoch, sich die Frage nach dem Sinn des Lebens selbst zu stellen, um sie eines Tages selbst beantworten zu können. Ich kann es Ihnen nicht beweisen, was am Ende übrig bleibt, aber ich kann Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung stellen, mit Hilfe dieses Buches selbst herauszufinden, was Wahrheit wirklich bedeutet.

In Anbetracht dessen, was mich die geistige Welt gelehrt und was ich bisher selbst erfahren und erlebt habe, möchte ich diesen Text dem Inhalt des Buches voranstellen:

Ich wünsche dir nicht, dass du immer leuchtest, sondern ich wünsche dir Mut,

denn nur der Mut lässt uns die Dunkelheit überwinden,

ich wünsche dir nicht, dass du immer lieb bist, sondern ich wünsche dir Barmherzigkeit,

denn nur die Bereitschaft zur Versöhnung kann Leid überwinden und Schmerz heilen,

ich wünsche dir nicht immerwährende Macht, sondern ich wünsche dir Vertrauen,

denn nur im Vertrauen in die Ermächtigung Gottes kannst du deine Schwäche und Hilflosigkeit überwinden,

nur wenn du der Trennung begegnest, kannst du die Einheit wieder finden.

So wünsche ich dir nicht die Vermeidung von Angst, Schmerz und Wut, sondern:

den Mut des Buddhas,

die Barmherzigkeit des Jesus

und das Vertrauen des Moses,

also die Bereitschaft,

der Trennung von Gott immer wieder zu begegnen,

um die Vermeidung zu überwinden

und den Zugang zu Gott in dir und zum Leben wieder zu finden!!!

Heliamus

Eine Zeit lang war es vor allem in spirituellen Kreisen so üblich, dass wir uns alle gegenseitig Licht und Liebe wünschen und dies mit einem möglichst liebevollem Unterton. Nun irgendwann habe ich erkannt, jemandem Licht und Liebe zu wünschen, ist so ungefähr, wie wenn man einem Menschen, der eine große Reise unternimmt, wünscht, dass er möglichst schnell ankommen möchte, oder wenn man einem Bergsteiger wünscht, dass er möglichst schnell und einfach auf dem Gipfel ankommt. Oftmals haben wir die Mentalität, mit allen Mitteln und möglichst schnell zu versuchen, anzukommen. Deshalb werden so viele Züge und Seilbahnen gebaut, mit denen wir dann möglichst schnell und bequem auf dem Gipfel ankommen können, weil wir glauben, das Wichtigste wäre es, oben anzukommen.

Warum sollten wir uns denn anstrengen oder Mühe geben, wenn es doch auch so bequem und so schnell gehen kann?

Wenn wir dann wieder heimkehren, glauben wir zwar, auf dem Gipfel gewesen zu sein, aber in Wirklichkeit haben wir gar nichts erklommen. Wir haben weder eine Ahnung, wie es ist, den beschwerlichen und steilen Weg nach oben zu gehen, noch kennen wir das Gefühl, die Schwierigkeiten allein gemeistert zu haben. Es gilt immer wieder anzuerkennen: "Der Weg ist das Ziel", denn nur indem ich den Weg gehe, lerne und reife ich! Ob ich ankomme und wann oder wie oft, liegt vor allem an meiner Bereitschaft, alle Schwierigkeiten, die sich mir in den Weg stellen, erkennen, annehmen und überwinden zu wollen.

Manchmal konsumieren wir die Spiritualität eben genauso wie ein Stück Sahnetorte. Es muss schnell und einfach gehen und Hauptsache ich weiß, wo der Konditor ist und habe genug Geld, damit ich sie mir wieder holen kann, wenn ich Lust darauf habe. Ich käme nicht auf die Idee, mir selbst eine Torte zu backen, weil ich dann ja Schwierigkeiten erleben könnten, und diese gilt es schließlich zu vermeiden. Viele Menschen gehen lieber zum Konditor, d.h. sie überlassen die Verantwortung für ihre Seele einer Religion oder einem spirituellem Lehrer, weil sie die Wahrheiten konsumieren und möglichst schnell ankommen möchten, um erlöst zu werden und endlich Ruhe zu haben, vor all den unbeantworteten Sinnfragen des Lebens, oft sogar, um verschwinden zu können von dieser Erde und nicht mehr inkarnieren zu müssen. Sie wollen erleuchtet, d.h. fertig werden, um dabei zu sein, bei den Erleuchteten oder den Illuminati. Dann gehören sie endlich zu den "Guten", den "Lichtvollen", den "Trägern des Lichts" dieser Erde und halten sich für die spirituelle Elite. Wenn sie ihren Erlöser gefunden haben, der sie freispricht und ihnen all ihre Probleme abnimmt, nehmen sie es auch in Kauf, ihn mehrmals im Jahr aufzusuchen, um sich belehren und mit spiritueller Energie aufladen zu lassen, um dann beruhigt wieder in ihren Alltag eintauchen zu können und in dem süßdumpfen Schlaf der Unbewusstheit weiterschlafen zu können. Leider ist unsere Gesellschaft eine Konsumgesellschaft geworden, die jedoch ihren Sättigungsgrad erreicht hat und nun an einem Wendepunkt steht. An diesem Punkt möchte ich nicht den spirituellen Suchern "Honig ums Maul zu schmieren", sondern für die Wahrheit einstehen, die mir meine göttliche Führung offenbart. "Die Wahrheit macht uns frei!" heißt es schließlich, und nicht: "Sei nur schön brav, gehorsam, lieb und vernünftig, dann belohnt dich der liebe Gott im Himmel." Dieser Satz ist weder von Gott noch von Christus!

Der Erlöser wird nicht außen kommen, auch der prophezeite Weltuntergang wird nicht eintreten. Christus, wenn wir ihn als Erlöser so nennen wollen, ist in mir, ja, der bin ich selbst, wenn ich mich dafür öffne und die Verantwortung für mein eigenes Leben übernehme! Der prophezeite Weltuntergang geschieht ebenfalls nur in mir, zumindest solange ich versuche, Angst, Schmerz und Wut zu vermeiden. Dann nämlich arbeite ich darauf hin, dass sich all diese unangenehmen Dinge in meinem ganz persönlichen Leben manifestieren, in Form meines ganz persönlichen Weltunterganges, der Zerstörung meines Körpers, meiner Beziehung, meiner Familie, meiner Freundschaften oder meines Berufes.

Deshalb wünsche ich den Menschen nicht Licht und Liebe, sondern vor allem die Kraft, ihren Weg zu gehen und all ihre Schwierigkeiten zu meistern. Ich wünsche Ihnen, dass sie nicht lieb, brav und gehorsam sind, sondern dass sie ehrlich sind, vor allem zu sich selbst und zu Gott,

+ dass sie Mut zur Wahrheit haben, auch wenn das bedeutet, sich seiner Angst zu stellen,

+ dass sie die Bereitschaft zur Versöhnung haben, auch wenn das bedeutet, seinen Schmerz zu fühlen,

+ und dass sie Vertrauen in die göttliche Macht haben, dass Gott in und mit und für uns ist, auch wenn das bedeutet, die Wut über die eigene Hilflosigkeit zu fühlen.

Wenn wir die Kraft wieder finden, die uns hilft, immer wieder durch alle unangenehmen Erfahrungen hindurchzugehen, dann haben wir die Kraft der inneren Revolution gefunden, die die Welt im außen verändern wird, weil die Materie dem Geist folgt und nicht umgekehrt. Es ist die Kraft des Herzens, die das Leben in Bewegung hält, es ist die Kraft des Lebens und wir finden sie in der Hinwendung zu Gott!

Nur die innere Revolution wird die äußere Welt verändern.

Vielleicht finden sich ja doch immer mehr Menschen, die bereit sind, sich selbst und damit diese Erde um ein Stückchen freier, reicher und glücklicher zu machen, und denen die Erkenntnis, die Liebe und die Freiheit wichtiger ist, als alles andere. Menschen, die die Sehnsucht in sich fühlen, einander wirklich begegnen zu wollen, von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch, und die nicht mehr die alten Beziehungsspielchen weiterspielen wollen, in denen man immer nur für den anderen die Verantwortung übernimmt, niemals aber für sich selbst. Menschen, die das Unangenehme, den Hass, die Bösartigkeit und den Missbrauch nicht einfach ignorieren, verdrängen und mit allen Mitteln zu verstecken versuchen, sondern bereit sind, der Angst, dem Schmerz und der Wut in sich selbst zu begegnen und damit umgehen zu lernen, um sie letztlich zu verstehen und zu verwandeln. Diese Fähigkeit, jederzeit und immer wieder durch alle unangenehmen und bedrohlichen Erfahrungen hindurchgehen zu können, stabilisiert durch unsere Ausrichtung auf das Göttliche in unserem Herzen, lässt uns den Zwang loswerden, unser Ziel mit allen Mitteln möglichst schnell erreichen zu müssen, und wir können unseren Weg gehen, zurück zu unserer eigenen Seele, die sich dadurch immer mehr in unserem physischen Körper zum Ausdruck bringt und manifestiert. Durch das Zulassen und Annehmen auch der dunklen Wesensanteile verschwindet die Trennung und Spaltung, die die Ursache der Erfahrung von leidvoller Dualität ist. Nur wenn wir Licht in das tiefste Dunkel unseres Seins hineinbringen, kann sich der göttliche Geist in alle Ebenen, die wir sind oder haben, verströmen.

Diesen Menschen wünsche ich alle erdenklichen irdischen und himmlischen Kräfte, damit sie nicht aufhören, ihren Weg weiterzugehen.

Von Herzen wünsche ich jedem, der dies liest:

Die Engel des Herrn begleiten dich

alle Zeit

und auf all deinen Wegen

und in der tiefe Deiner Seele

magst du dich zur rechten Zeit daran erinnern...

Von ganzem Herzen,

Heliamus