H e l i a m u s R a i m u n d
Mein Job ist es Mut zu machen...

Mein Job ist es Mut zu machen, doch Mut bedeutet für mich etwas anderes, als für die meisten Menschen. Ich unterscheide mich wahrscheinlich gar nicht von den meisten Menschen, weil ich alles genauso fühle wie sie. Es gibt wohl kaum einen Unterschied, ich habe die gleichen Probleme, die gleichen Ängste, ich fühle mich einsam, wenn ich alleine bin. Und dennoch geht es mir natürlich auch anders, weil ich so viele andere Dinge auch wahrnehme. Ja, ich nehme auch die Engel wahr und ich nehme auch die Liebe zu Gott wahr, aber natürlich nicht immer und vor allem nehme ich auch viel mehr unangenehme Dinge wahr. Die Palette ist einfach größer, was ich wahrnehme und erlebe und es ist wohl intensiver. Meine Hellsichtigkeit ist für mich eine Fähigkeit, zwar auch eine Gnadengabe, aber letztlich auch einfach eine andere Art der Wahrnehmung. Ich weis genau, dass jeder Mensch diese Fähigkeiten hat und sie auch entwickeln kann, wenn er den Mut dazu hat. Jeder Mensch nimmt auf seine eigen Art und Weise wahr, und wenn er sich darum bemüht seine Sensibilität zu entwickeln, wird jeder Mensch feststellen, dass er all diese Dinge, die ich wahrnehme ebenfalls wahrnimmt, wenn auch vielleicht auf seine eigene Art und Weise. Die Dinge wahrzunehmen bedeutet jedoch "nur" sie zu sehen oder sie zu fühlen, aber es bedeutet noch lange nicht, dass ich sie verstehen oder dass ich richtig mit ihnen umgehe! Entscheidend ist nicht, was ich wahrnehme, sondern wie ich damit umgehe! Deshalb ist also meine Ehrlichkeit, meine Liebesfähigkeit oder meine Verbindung zu Gott, zu den Engeln und zum Leben nicht abhängig von meiner Wahrnehmung, sondern von der Bereitschaft, mein Herz zu öffnen, d.h. von der Bereitschaft mich immer wieder gleichermaßen allen angenehmen und unangenehmen Dingen zu öffnen. Es ist die Frage, wie ich mit mir selbst umgehe und auch, wie ich mit Gott umgehe. Um also eine Verbindung zu Gott herzustellen oder um die Wahrheit herauszufinden ist Hellsichtigkeit nicht notwendig.

Wenn ich wieder Hellsichtig werde, sehe ich mehr Dinge als vorher, doch ist das weder ein Vorteil, noch ein Nachteil, sondern bringt lediglich mehr Verantwortung im Umgang mit mir selbst. Zweifel, Ängste, Unsicherheit, Projektionen,... werden nicht weniger, nur weil ich hellsichtig werde oder bin.

Mut bedeutet für mich, mich immer wieder neu auf mich selbst einzulassen und zwar mit allen Fehlern und Schwächen, weil ich erlebe, dass dadurch erst meine Stärken entstehen.

Ich habe mich immer gefragt, was ich den Menschen geben kann, ohne ihnen vorzugaukeln, dass ich etwas Besseres wäre, denn das wollte ich immer auf gar keinen Fall sein...

spezielle Themen: Thema Nr.5: "Mut"

Meine spirituelle Arbeit mit den Menschen, mit den Engeln, mit den inneren Kindern, es ist für mich immer wieder wie baden, baden in einer wunderbaren Energie, baden in soviel Harmonie. Ich empfinde es als großes Geschenk, Menschen helfen, d.h. auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen.

Ich fühle genauso wie alle anderen Menschen Angst, Schmerz und Wut und ich fühle mich manchmal schuldig, auch habe ich ein starkes Ego, das all dies manchmal nicht fühlen will. Ich habe durch meine Beziehung zu Christus und zu den Engeln gelernt, dass es darum geht, mein Ego immer wieder zu überwinden und das bedeutet, dass ich mich öffne für die unangenehmen Gefühle des Lebens, auch mit der Bereitschaft zur Kapitulation vor Gott, weil ich nur dann lernen kann, wieder an Wunder zu glauben, wenn ich sie zulasse und . Dabei entdecke ich, was es bedeutet, mein Herz für mich selbst aber auch für das Leben bedingungslos zu öffnen:

Mut zu haben, zu mir selbst zu stehen, d.h. das was ich bin, was ich fühle und das was ich will anzunehmen, ohne irgendjemanden dafür verantwortlich zu machen, ja selbst die Verantwortung für mich zu übernehmen, auch wenn dies manchmal ganz schön schwer fällt. Den Mut zu haben eigene Verhaltensweisen immer wieder zu hinterfragen und auch loszulassen. Mut mich immer wieder auf das Leben neu einzulassen...

...und noch so vieles mehr, was mir nirgends gelernt wurde. Ja, all diesen Mut hatte ich nie, weshalb ich ihn erst lernen musste und natürlich auch immer noch lerne, aber auch lernen will. Mein Mut wächst, so wie alles immer weiter wächst, was lebt.

Gedicht: 4.18. Immer dann...

Nur weil ich mit Engeln lebe, fühle ich nicht weniger Schmerz, Angst, Wut... . Das einzige ist wohl, dass ich mir schneller oder öfter helfen lasse, doch dies vor allem deshalb, weil ich auch viel Hilfe brauche. Diese Hilfe jedoch steht jedem Menschen zur Verfügung, die Frage ist eher, ob ich diese Hilfe annehmen will bzw. darum bitten will. Diesen Umgang mit mir selbst und auch den Umgang mit den Engeln mit anderen Menschen zu teilen, ist wohl meine größte Sehnsucht...

Gedicht: 1.8. Meine Sehnsucht eine besondere Liebe zu teilen...


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