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Konfliktlösung in drei einfachen Stufen...

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Was ist ein Konflikt?

Alles was mir nicht passt, was mich stört, was mich aufregt, egal ob an einem Menschen, an einer Sache oder an einer Situation, bringt mich in einen Konflikt. Trage ich den Konflikt aus, so geschieht meist etwas, dass sich viele Emotionen und Schuldgefühle vermischen, weil sich auch meine eigenen "inneren Kinder", also meine eigenen Kindheitserfahrungen = Unterbewusstsein, miteinmischen und leider auch tatkräftig mitreden. Das Resultat ist meist, dass verletzte Egos miteinander streiten. Und wer könnte schon sagen, er hätte kein Ego, kein Unterbewusstsein oder keine ungeklärte Vergangenheit mehr?

Das bedeutet, dass ich eigentlich immer, wenn ich mit anderen Menschen zu tun habe auch die ungelösten Gefühle aus meiner Vergangenheit mit hineinprojiziere. Projektion bedeutet, dass ich nur das negative im anderen sehe oder auch manchmal nur das positive, weil mein Unterbewusstsein mit dem negativen nicht konfrontiert werden will. Wer hätte also die Klarheit zu sehen was wirklich wahr ist und was nicht.

Einen Konflikt auszutragen bedeutet also meistens, dass die Verstrickung noch größer wird, als sie vorher schon war und somit das innere Chaos immer mehr vergrößert wird.

Ich nenne diese Konfliktaustragung energetisches Pingpong oder auch Karma spielen. Was ich aussende kehrt zu mir zurück, wenn ich das nicht will, muss ich weiter spielen: Pingpong, Pingpong... usw. Am anstrengendsten wird dieses Spiel, wenn es um Schuld geht, weil dann die Verletzungen am größten sind, die ich mir dabei leider auch selbst zufüge.

Trage ich einen Konflikt nicht aus, wird es genauso schwierig, weil der Kampf dann innerlich stattfindet und das reibt dann meine Seele auf und vergrößert nur meine Schuldgefühle.

Verdränge ich den Konflikt auch innerlich, geht er meist in meinen Körper und wird dort ausgetragen, z.B. als Entzündung. Je nach Charakter schlägt sich der Konflikt bei jedem Menschen an einer anderen Stelle durch. Bei dem einen im Körper, bei dem andern in der Arbeit, bei dem dritten sind es die Kinder, die diesen Konflikt fühlen und sich leider zu Eigen machen und dann die ungelösten Konflikte der Eltern austragen.

Also egal wie ich in meiner irdischen Welt gelernt habe mit Konflikten umzugehen, wirkliche Lösungen waren es nie!

Derweilen gibt es eine wirklich einfach Lösung, die keine einmalige Lösung ist, sondern mehr ein Wachstum an Verständnis. Entwickle ich Verständnis, so laufen meine Konflikte viel harmloser ab, weil ich dem anderen seine Gefühle und seine Vorstellungen lassen kann und ich meine Gefühle und meine Vorstellungen einfach in den Raum stellen kann, ohne sie gleich in jemanden hineinprügeln zu müssen.

Wie entwickle ich also Verständnis?

Verständnis entsteht, weil ich die Angst unangenehmer Erfahrungen überwunden und mir der Sinn meiner Erfahrung offenbart wurde... (Auszug aus der Lebensschule Teil I)

Die Offenbarung oder einfach gesagt, der Grund, warum mich etwas stört bzw. der Grund, warum mir eine bestimmte Situation oder ein bestimmter Mensch begegnet, wird mir dadurch offenbart, dass ich mich ganz einfach wieder an Gott wende und ihn Frage. Da sich dies die meisten Menschen nicht trauen, weil sie Angst vor einem strafenden Gott haben, ist die Konfliktlösung dann doch wieder in weiter Ferne.

Dennoch, ob mir das jemand glaubt oder nicht, für mich ist es Fakt:

"Gott will nicht, dass wir Konflikte austragen,

er will auch nicht, dass wir sie vermeiden,

er will, dass wir sie lösen!!!"

Also wenn der allumfassende Geist Gottes nicht will, dass wir Konflikte austragen oder vermeiden, dann ist er auch die Lösung: Ich wende mich mit all meinen Konflikten an Gott oder an meinen Schutzengel.

Wie? Ganz einfach:

  1. Wenn ich einen Konflikt mit einem Menschen, mit einer Sache oder mit einer Situation habe, dann spreche ich immer erst mit Gott oder mit meinem Schutzengel über diesen Menschen, d.h. ich erzähle Gott so ehrlich wie möglich, wie es mir mit diesem Menschen geht.
  2. Dann bitte ich ihn, mir im Konflikt mit diesem Menschen (Sache/Situation) zu helfen bzw. mir den Sinn dieser Begegnung zu offenbaren.
  3. Zum Schluss stelle mir dann vor, dass ich diesen Menschen (Sache/Situation) in Gottes Hände lege, und bitte Gott mit ihm zu machen, was auch immer er für richtig hält.

Anschließend warte ich auf die Offenbarung der Lösung des Konflikts und wiederhole obige Übung so oft, bis ich Gott nichts mehr über diesen Menschen, über diese Sache oder über diese Situation zu erzählen habe. Es ist erstaunlich, was dabei alles passiert...

Viel Erfolg beim Ausprobieren,

Heliamus Raimund


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