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Familie...

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...denn, so glaube mir,

Du bist mein Bruder, wenn Du Dein Herz dem Leben öffnest und somit neben mir gehst, in die gleiche Richtung schaust, ohne es zu wissen. Stetig voran gehen wir Seite an Seite, stets auf der Suche nach unserem wahren Wesen, stets auf der Suche nach Gott. Niemals bist Du allein, wenn Du das gleiche suchst in dir: Die Liebe zu Gott und auch zum Leben!

Und Du bist meine Schwester, in jedem Moment, da Du mit dem Herzen denkst und Dich von dem Verstand nicht in dir Irre leiten lässt. Die Vielfalt Deiner Gefühle lässt Dich erblühen und so Du erblühst, werde ich Dein Strahlen sehen, auch wenn Du weit weg von mir existierst, nur weil Gott es sieht und er es mich schauen lässt, so ich die Verbindung zu meiner eigenen Blüte suche. Und so werden wir miteinander blühen, auf der großen Wiese des Lebens...

Nein! Wir sind nicht allein, denn wir haben Geschwister, weder verwandt noch verbrüdert, doch hat uns der gleiche erschaffen und so wir vor seinem Angesichte stehen, werden wir nebeneinander stehn - als Bruder und Schwester, durch die gleiche Liebe vereint.

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Und Du bist mein Vater, so Du mir hilfst meine Verbindung zu unserem gemeinsamen Vater wieder zu finden, so Du mich seine Liebe fühlen lässt, weil Deine Liebe zu ihm gerade so viel größer als meine, - so Du mir hilfst wieder aufrecht zu stehen und den Weg zu ihm selbst zurück zu gehen, dann ja dann, bis Du mein Vater!

Und Du bist meine Mutter, wenn Du dem Leben gerade um so Vieles näher bist als ich, da Du die Liebe zum Leben, zum Körper und zur Materie um so vieles mehr in dir trägst! So hilfst Du mir, meine Verbindung zu unserer gemeinsamen Mutter wieder zu finden, mich ihr wieder mit ganzem Herzen hinzugeben - hilfst mir, wieder die Nähe zu erlauben und die Liebe zu fühlen, die durch das Leben täglich zu mir kommen will...

Und Du bist mein Sohn, wenn Du erlaubst, wenn das Leben erlaubt, dass ich Dich zu Deinem und auch meinem wahren Vater führe und Deine Liebe zum Schöpfer des Lebens in diesem Augenblick durch mich zu Dir zurückkehren darf. Dann, ja dann bin ich Dein Vater, weil ich dir die Freiheit schenke, die Freiheit, durch die Du die Einheit mit Allem bekommst, die Einheit mit Gott, die Einheit mit dem Leben, - da dir doch die Verbindung zu Gott sowieso längst immer war zu eigen, nur zugedeckt von vielen Illusionen...

Und Du bist meine Tochter, wenn Du erlaubst, dass ich Dich zu Deiner wahren Mutter führe, Du den Körper als Tempel der Liebe erkennst und Deine Liebe zu Deinem eigenen Leben in diesem Augenblick Durch mich zu Dir zurückkehren darf. So Du Dein Leben wieder zu lieben beginnst, die Liebe in Deinem Leben wieder zu fühlen beginnst, Dein Lachen wieder das Leben erfreut und Dein Herz wieder singend über die Wiesen und Felder des Lebens springt, dann, ja dann bin ich Deine Mutter und helfe dir, die Freude in der Hingabe an das Leben zu fühlen und somit die Quelle des Lebens selbst wieder zu finden...

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Und einen Augenblick lang bin ich vielleicht einmal Dein Lehrer, wenn ich erlaube Gottes Schüler und ganz und gar offenen Herzens zu sein, da er mein Herz und meine Worte mit Segen erfüllt und dieser Segen Deinen Geist sanft berührt, dir die Verwirrung nimmt und die Klarheit des Herzens zurückkehren und Dich die Wahrheit des Lebens wieder schauen lässt, die Wahrheit, die Du da selber bist! - Und schon bist Du wieder mein Lehrer und ich bin Dein Schüler, der über die Berührtheit und Klarheit Deines Herzens zu lernen beginnt...

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Oh Du meine Familie, die in den Herzen der liegt, die mich lieben, nicht aufgrund meiner Leistung, sondern aufgrund ihrer eigenen Liebe zum Leben und zu sich selbst...

Oh Du meine Familie, die Du mich trägst im Leben, da ich doch immer Menschen finde, die ein Stück weit ihr Herz mir öffnen und mich an die große Liebe des Lebens erinnern...

Oh Du meine Familie, die ihr mir erlaubt, auch euer Herz zu berühren, und über die erwachende Liebe in euch und zu euch selbst und auch zu Gott und zu eurem Leben - mir ermöglicht zu sehen, wie die wunderbare Wiese des Lebens immer mehr neue Blumen bekommt, immer bunter und immer reicher wird, an Vielfalt und an Leben...

Freundschaft und Familie!

Augenblicke sind es! Momente des Lebens,

in denen mir Gott offenbart,

dass er gegenwärtig ist!

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So Du jedoch noch alles nur Dein Eigen nennst, an Hab und Gut Dich klammerst,

  • Deine Kinder nur für Dich besitzen willst, weil Du glaubst, Du hättest sie erschaffen oder sie wären gar für Dich gekommen,
  • so Dein Partner sich für Dich verstellen muss, damit er für Dich darstellt, was selber Du nicht leben willst,
  • Deine Eltern endlich Dich (an)erkennen sollen, weil Du Dich selbst nicht finden willst,
  • Dein Bruder Freund dir sein muss, auch wenn er dadurch Feind wird, seiner selbst,
  • Dein Körper nur funktionieren muss, damit Du mit ihm erreichst, was immer Dein Ehrgeiz Dich erreichen lassen will, ihn nur benutzt, um Dein Ego zu befriedigen, damit den Stempel „RICHTIG“ er bekommt, und ihn dabei nur quälst mit vielen Emotionen, die Du nicht lösen, nur verdrängen willst,...

Erst dann wirst auch Du wieder fühlen können, dass heilt, was Du so sehr gefürchtet: Der Tod, des Schlafes Bruder ist unser Segen, der größte Segen den wir haben, denn nur Durch ihn ist es uns möglich, loszulassen, was nicht mein eigen und endlich zu werden, wer ich wirklich bin. Mich zu finden und auch meine Heimat! Meine Familie sowie auch meine große Liebe - Vater, Mutter und ihr Kind - Ja, mich zu finden, als ein Kind des Lebens!

Der Tod, den Du dann fürchtest, den Du als grausam siehst und ohne Gnade, er wird kommen und dir alles nehmen, bis er dann eines Tages auch Dich erlöst und dir endlich nimmt, was Dich schon immer wirklich "tot sein ließ": Dein Ego, Deine Weigerung, Dich selbst zu suchen, Gott zu suchen, also Deine Trennung von Gott und Deine Trennung von dir selbst!

Drum rat ich dir: Sterbe, bevor Du stirbst und dir genommen wird, was niemals war Dein Eigen, nur geliehen...

Erst dann wird dir geschenkt, der wahre Reichtum des Lebens, der sich in der Fülle Deines Lebens ergießt!

So klar ist doch, dass wenn ich etwas schenken darf an jemand anderen, da Gnade und auch Fülle in diesem Moment zum anderen fließen darf: Durch MICH! Sei es nun materiell, seelisch oder geistig, so gebe ich nur, was mir selbst geschenkt wurde - Somit kann ich doppelt reich werden, da ich nicht nur beschenkt wurde, sondern auch noch weiterschenken darf: Die göttliche Gnade hat mich auserkoren mich mit etwas zu beschenken, das ich dann weiterschenken darf...

So ich es mit Gnade weiterschenke, werde ich den Reichtum des Lebens doppelt fühlen:

Über mich und über das Glück des anderen...

So ich jedoch schenke, von dem ich glaube, es wäre doch nur mein eigen, rechtmäßiger Besitz oder gar selbst erarbeitet, dann werde ich arm sein, arm, weil mir die Gnade mir fehlt im Leben.

Und arm werde ich auch bleiben, weil jedes Mal mir mehr noch fehlt, wenn ich aus Pflicht oder schlechtem Gewissen nur schenke.

Und arm werde ich auch sterben, weil ich im Leben nicht fand, was das wirklich Leben erhält:

Die göttliche Gnade, die das Leben verschenkt

und die Liebe zu mir selbst,

die meinen wahren Reichtum erst offenbaren wird!

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Denn so glaube mir,

so Du verzweifelt bist und in Deiner innigen Not die Sehnsucht nach dem Göttlichen sich in dir einen Weg zu bahnen versucht, ja, gerade auch dann bist Du mein Bruder, da diese Sehnsucht uns beide doch verbindet, ohne dass wir einander kennen, ohne dass wir uns jemals sehen werden...

und so Du voll Schmerz, voll Enttäuschung und auch Kränkung, scheinbar hoffnungslos nach der Liebe des Lebens suchst, gerade auch dann bist Du meine Schwester, da wir diesen Weg gemeinsam gehen, denn genau diese Suche nach der großen Liebe des Lebens, hat mich zu tausenden Malen verzehrt und doch nie wirklich allein gelassen, da ich selbst in der größten Not doch fühlen konnte: ES GIBT SIE WIRKLICH! - Wenn auch sie verborgen war in MIR und nicht im anderen...

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Und Geliebte, so Du das Leben liebst, wie auch Dich selbst, wenn Du Deinen Körper ehrst als Tempel der Liebe, als Kelch, der von Gott gefüllt und ganz und gar durchdrungen werden will, um Gott, die Liebe, das Leben, auch im Körper wahr werden zu lassen, um endlich die Schönheit des Lebens auch im Körper lebendig werden zu lassen, dann, ja dann bist Du die Geliebte des Lebens, da das Leben mit Dir verschmilzt und ich mit dem Leben, also auch ich mit dir - ohne Dich zu kennen, und dennoch eins mit dir, eins mit dem Leben, in meiner großen Hingabe an meinen eigenen Körper, an den Tempel, der da meiner ist...

Und Geliebter, so Du Dich aufrichtest, um Deine Stimme und Dein Herz zu Gott zu erheben, damit er Dich inspiriere, Dich in Deiner ganzen Sehnsucht an ihn wendest, dass er Dich in Deinem Leben und auch in Deinem Körper lenke und auch leite, damit er in dir und Durch Dich wirke, damit er segne, was auch immer Du jetzt tust, damit er in dir endlich offenbare, was Dein wahres Wesen ist, dann, ja dann bist Du der Geliebte der Erde, die Dich in ihrem Schoße aufnehmen wird, da das Leben Dich erhebt und eins mit dir wird, genauso wie ich eins bin mit dem Leben, wenn ich mich in den Schoß der Erde leg. Und unsere Sehnsucht wird ineinander fließen und in tiefer Liebe verbunden, werden wir die Welt nicht lassen, wie sie ist und gemeinsam, stets miteinander wachsend, die himmlischen Mächte auf diese Erde herab rufen, ohne auch nur das Geringste von einander zu wissen...

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Und so Du auch Christus liebst

- nicht außerhalb von Dir -

sonder ganz tief in dir,

ganz tief in Deinem Herzen,

so Du ihn liebst und lebst in dir,

weil Deine Sehnsucht Dich zu ihm gebracht

und weder Religion, noch Lehren dir die Sinne verderben,

dann bist Du nicht nur bei ihm zu Hause angekommen,

dann bist Du dort, wo Familie keine Grenzen hat,

weil dort nur Kinder Gottes sind,

also weil dort - WIR ALLE - sind:

Bruder und Schwester

Vater und Mutter

Sohn und Tochter

... und auch DU!

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Heliamus Oktober 2007


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