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Über das Wegschieben von Problemen, Eindrücken, Erfahrungen, Emotionen, Erinnerungen, Gedanken, Bildern...


Wie funktioniert denn eigentlich das Wegschieben von Problemen, Emotionen oder Erinnerungen???

  • Das Wegschieben von Problemen funktioniert bewusst vor allem durch alle möglichen Rechtfertigungen. Natürlich könnte ich auch Ausreden sagen, aber letztlich sind es dann doch Rechtfertigungen, durch die ich versuche mein Gewissen zu beruhigen. Rechtfertigungen sind z.B.: Das funktioniert eh nicht - Das hat eh keinen Sinn - Was soll man machen - Da kann man nichts machen - Bei mir hat das eh keinen Sinn - Wer weis was dann kommt - Nicht dass es noch schlimmer wird - Das ist ja alles Unsinn - Warum Probleme sehen, wo keine sind - Ich hab das schon so oft probiert, bei mir funktioniert das nicht - Das wird schon wieder - Die Zeit heilt alle Wunden - Was vorbei ist, ist vorbei - Was vorbei ist soll man ruhen lassen... Im Prinzip hat jeder in seinem Leben eine Vielfalt von Strategien entwickelt, weil eben die immense Kreativität und Willenskraft des Menschen bisher vor allem dafür benutzt wurde, die Unterdrückung der Seele des Menschen, also seiner Individualität und Gefühlsvielfalt aufrecht zu erhalten. Die hinzu kommende Selbstbestrafung durch seine mangelnde Offenheit gegenüber der geistigen Welt bewirkt, dass ihm auch noch seine ureigenste Spiritualität abhanden gekommen ist. Das bedeutet, dass wir Kreativität und Willenskraft vor allem gegen unser wahres Wesen verwenden und somit natürlich eine große Fremdbestimmung aufrechterhalten.

Kann jeder Probleme, Emotionen, Erinnerungen, Gedanken... alles einfach wegschieben?

  • Nein, natürlich nicht, so einfach geht es nicht. Es braucht für das Wegschieben schon einen großen Kraftaufwand. Dieser Kraftaufwand ist jedoch leider üblich, ich meine es ist die übliche Methode, mit möglichst viel Kraftaufwand sein wahres Wesen zu unterdrücken und mit genauso viel Kraftaufwand an bestehenden Lebensstrukturen oder Einstellungen festzuhalten. Somit ist das Wegschieben von Problemen Standard geworden.

Aber wie funktioniert das Wegschieben denn ganz genau?

  • Nun, dazu stellt sich erst einmal die Frage, warum ich überhaupt etwas wegschiebe!

Gut, warum schiebe ich also etwas weg?

  • Weil ich in einer anderen Erfahrung, einem anderen Gefühl, Bild, Erinnerung, Vorstellung sein möchte, als ich gerade bin...

Warum?

  • Weil ich mich mit bestimmten Erfahrungen, Gefühlen, Bildern, Erinnerungen oder Vorstellungen nicht konfrontieren will...

Warum?

  • Weil ich genau das so gelernt habe... Ich habe ein Prinzip der Vermeidung oder auch den Weg des geringsten Widerstandes gelernt. Ich habe durch meine geistige Umgebung dieses Prinzip vermittelt bekommen und es natürlich auch angenommen, mehr oder weniger bewusst.

Also steckt dabei eigentlich die Erfahrung bzw. Weigerung eines anderen in mir?

  • Ja

Bedeutet das dann, dass eigentlich nicht ich wegschiebe, also nicht bewusst, sondern jemand anders oder ist es einfach nur unbewusst oder ist es so, dass unbewusst jemand anders in mir etwas wegschiebt?

  • Ja genau. Die Erfahrungen anderer wirken über energetisch eigenständige Strukturen in mir und durch mich, bis ich es mir bewusst mache und durch einen entsprechenden Umgang mit mir selbst diese Strukturen verwandle.

Wie ist das jetzt genau mit diesen Strukturen? Ist da jemand anderes in mir drin?

  • Gewissermaßen, ja, indem ich eine energetisches Loch bzw. Öffnung in meiner Aura bzw. in meinem Ätherkörper habe und in diesem Loch ich eigenständige Wesen erlaube, die aufpassen, dass ich ja nicht an das Thema gehe, um was es eigentlich geht.

Somit ist aber ein ständiger Kampf durch diese Wesen in mir?

  • Ja, das ist die Nahrung für diese Wesen. Sie können nur überleben, wenn ich im ständigen Kampf gegen Anteile in mir selbst lebe. Dieser Kampf wird jedoch ebenfalls meist verdrängt und geschieht dann auch unbewusst.

Können diese Wesen dann ständig in meinem Energiefeld ein- und ausgehen?

  • Ja und auch alle Wesen, die dem ursprünglichen Wesen ähnlich sind. Was erklärt auch, warum ein gewisses Resonanzprinzip entsteht. Also, dass ähnliche Wesen einen ähnlich starken Einfluss auf mich haben, mich also manche Themen mehr berühren und andere wieder gar nicht. Es bedeutet aber nicht, dass ich bei bestimmten Themen keine Probleme habe, weil viele Wegschiebewesen bewirken, dass ich mit bestimmten Themen gar nicht in Berührung komme. Und es bedeutet auch nicht, dass Emotionen, die ich fühle oder Probleme, die ich habe, auch unbedingt wirklich meine sind, vor allem wenn ich Wesen in meinen Aura- oder Ätherlöchern habe, die darauf programmiert sind, Emotionen aufzunehmen (so z.B. Dinge im außen immer auf mich zu beziehen).

Wie gehen diese Wesen aus und ein und wie bewirken sie genau, dass Probleme weg geschoben werden?

  • Diese Wesen wurden mit emotionaler Energie und Willenskraft aufgeladen bzw. erschaffen, die einem Verdrängungsmechanismus ähneln. Nur dass ein Verdrängungsmechanismus meist nicht lange hält, weil allein durch meine energetische Ausdehnung alle Themen wieder zum Vorschein kommen würden. So z.B. nach einem Autounfall, wo sehr oft erst im Nachhinein die Emotionen oder der Schock zum Vorschein kommen. Hinter diesen Wesen steht meist eine sehr starke Willenskraft, also starke Entschlüsse, so z.B.: "Das war so schlimm, das will ich NIE wieder erleben!" Das bedeutet, dass sie den Auftrag haben, Emotionen, Erfahrungen, Bilder, Gedanken... jeglicher Art - egal ob positiv oder negativ - aus mir herauszutransportieren. Sie haben den Auftrag all dies von mir wegzuschieben - meist soweit eben möglich, energetisch an den Rand der Aura bzw. wenn möglich auch zu anderen Menschen, die dies dann für mich tragen oder ausleben -. Diese Wesen sollen verhindern, dass ich mit bestimmten Emotionen, Erfahrungen, Erinnerungen... in mir konfrontiert werde. Meine Umgebung, also die Menschen in meiner Umgebung erleben diesen "Transport" meist als Angriff oder auch Provokation. Haben sie ähnliche Löcher, reagieren sie darauf meist auf die gleiche Art, also auch mit Wegschieben. Haben sie jedoch gegengleiche Löcher/Wesen, also ist die Programmierung genau umgekehrt, dann sorgen die Wesen dafür, dass sie die Emotionen nicht wegschieben sondern aufnehmen = persönlich nehmen. Diese Menschen leben dann meistens die vom anderen weggeschobenen Emotionen aus. - Das Verdrängen und Verstecken von Emotionen, das "so tun als ob nichts wäre", sind letztlich immer irgendwelche Wegtransportierwesen, die Gefühle, Bilder, Erfahrungen oder sogar Erinnerungen aus mir heraustransportieren. Das ist auch der Grund, warum andere Menschen, also Freunde, Bekannte, Partner... meist viel schneller und deutlicher sehen, welche Probleme dieser Mensch hat. Da sie ja nach außen (an den Rand der Aura) transportiert werden, sind sie auch für den anderen leichter erkennbar oder fühlbar als für einen selbst. Das erklärt vielleicht auch, warum andere oftmals klarer sehen, als man selbst, vorausgesetzt, der andere hat an dieser Stelle keine eigenen Wegschiebewesen und projiziert nicht seine eigenen Themen auf mich. Vielfach kann man die energetische Verbindung zwischen einem Menschen und seinen Themen, also zwischen dem eigenen Energiekörper und den weggeschobenen Emotionen, Problemen, Erinnerungen... usw. als Fäden wahrnehmen. Diese Fäden wirken vor allem zwischen Menschen die füreinander Emotionen tragen oder ausleben, also die uns näher sind. Da wir im Alltag ständig mit Emotionen konfrontiert werden, müssen wir diese Wesen auch ständig neu nähren und das bedeutet, dass wir die Entscheidungen z.B. etwas nicht fühlen zu wollen oder auch etwas persönlich nehmen zu wollen, ständig neu fällen. Durch unsere Willenskraft lassen wir Energie entstehen bzw. lenken sie, deshalb braucht es auch immer unsere eigenen Entscheidungen, um etwas energetisch am Leben erhalten zu können.
Wie entstehen diese Löcher oder Wesen genau?
  • Wenn ich in der Kindheit eine bestimmte Erfahrung mache, so habe ich grundsätzlich auf Grund meines freien Willens mehrere Möglichkeiten damit umzugehen bzw. folgendes auszuprobieren:
  1. Entweder versuche ich so viel wie möglich auszuprobieren, um die Erfahrung zu verarbeiten, sie zu heilen, wodurch ich meine Stärken entwickle, mein wahres Wesen finde oder stärke, meine Verbindung zu Gott finde oder stärke...
  2. Oder ich passe mich an meine Umgebung an, was bedeutet, dass ich erst einmal die Grundstrukturen meiner Umgebung, also meiner Ahnen übernehme. Ich erlaube somit vielen Wesen und Prägungen von meinen Ahnen auf mich überzugehen. Das geht natürlich nur, wenn ich auch Stück für Stück immer mehr Anteile von mir zurücknehme. Obwohl dieses Zurücknehmen nicht unbedingt freiwillig geschieht, also weil wir uns "von Grund auf zurücknehmen oder fremdbestimmen lassen wollen", so ist diese Entscheidung dennoch eine Erlaubnis, die wir geben. Dazu muss man die Ebene eines Kindes aus der Sicht des Kindes begreifen: Als Kind waren wir weitaus stärker als heute. Ich meine in den wahren Kräften des Lebens, wie z.B. Hingabe, Offenheit, Mut, Innere Stärke, Wachheit, Entschlossenheit, "Ausprobierbereitschaft"... und noch vieles mehr. Es ist für mich immer noch so, dass mich nach der Geburt meines eigenen Sohnes am meisten dieser ungebrochene Lebenswille kombiniert mit einer selbstverständlichen Offenheit und Hingabebereitschaft am meisten beeindruckt hat und mir vor allem auch gezeigt hat, wie sehr uns doch diese Kraft verloren ging. Nur aus der Erkenntnis, dass ein ungeborenes Wesen bzw. ein Kleinkind eine solch große Kraft in sich hat und somit Gott, sich selbst und auch dem Leben noch soviel näher ist als ich, kann man vielleicht begreifen, dass das Zurücknehmen von ein paar Anteilen von sich, damit es eben den anderen etwas besser geht, eher leicht geschieht, ja fast gerne geschieht. Diese Entscheidung war nicht richtig, aber es war unsere eigene Entscheidung. Und wir haben sie auch vor allem deshalb gefällt, weil es noch keine andere Alternative in unserer Umgebung gab. Niemanden, der sich selbst liebt, niemanden, der Gott in sich selbst sucht oder sogar liebt oder sogar lebt... Mangels Alternative haben wir uns also angepasst, zurückgenommen und erlaubt, dass viele Prägungen und Wesen auf uns übergingen und uns nun abhalten, uns selbst zu leben.
    • Dieses Zurücknehmen von Anteilen von mir ist energetisch wie ein Nachgeben auf äußere Einflüsse, ein Hereinlassen von fremden Einflüssen, von denen meist Angst die grundlegendste ist. Diese Angst der anderen kann man sich wie eine dunkle Scheibe vorstellen, die in meine Aura oder in meinen Energiekörper an bestimmten Stellen hereingedrückt wurde. Aus Mangel an Alternativen habe ich irgendwann erlaubt mich zurückzunehmen und diese Scheibe in mich hereindrücken zu lassen: Die Entstehung eines energetischen Loches bzw. einer energetischen Blockade. Anfangs versuchten wir natürlich auf Grund unserer Sehnsucht nach dem Leben immer wieder diese Scheiben "Herauszustülpen", also uns selbst doch wieder zu leben.
    • Wird ein solches Energetisches Loch jedoch von einem Wesen aus meiner Umgebung(z.B. einem Wegschiebewesen) eingenommen, ist das Füllen dieses Energieloches nicht mehr so einfach, weil diese Wesen dafür sorgen, dass wir bestimmte Gefühle einfach nicht mehr fühlen. Nun bringen uns diese Wesen ständig dazu, vom eigentlichen Thema abzulenken, uns durch äußere Dinge abzulenken, anderen Menschen Schuld zu geben, viel zu viel persönlich zu nehmen... Endlos ist die Liste der Möglichkeiten, um nur ja nicht nach innen zu gehen und mich zu leben, weil wir unsere Kreativität bisher leider immer nur dazu genutzt haben uns selbst zu unterdrücken oder zu zerstören.
    • Ist der Punkt erreicht, an dem ich mich mit meinem eigenen Willen dafür entscheide, vom eigentlichen Thema abzulenken, mich durch äußere Dinge abzulenken, anderen Menschen Schuld zu geben, viel zu viel persönlich zu nehmen..., dann habe ich diese Wesen sozusagen zu meinem eigenen Haustier gemacht und nähre sie selbst weiter. Sie sind ein Stück weit mein eigen geworden.
  • Da also unbewusst sehr viele Wesen in uns Wirken und uns nicht so einfach an bestimmte Themen und somit auch nicht an unsere wahren Kraftpotentiale lassen, braucht es auch immer eine Überwindungskraft. Diese Überwindungskräfte sind z.B. Mut zur Selbsterkenntnis, Toleranz im Umgang mit sich selbst, Barmherzigkeit im Umgang mit sich selbst... also eine sehr starke Innenorientierung und dabei auch ein sehr konstruktiver Umgang mit mir selbst. Wer mehr dazu lesen oder erleben möchte: Einfach unter Seminar auf die Lebensschule klicken, dort kann man noch viel mehr über diese Kräfte lesen.

Ein Beispiel für die Überwindungskraft bezüglich meines Selbstbewusstseins:

  • Gegenüber welchen Menschen geht mir z.B. mein Selbstbewusstsein sehr leicht verloren? Wem gegenüber fühle ich mich sehr schnell unsicher?
  • Die Frage, für die es Überwindungskraft braucht, in diesem Fall ist es erst einmal der Mut sich zu erinnern: An welche Autoritäten aus meiner Kindheit erinnern mich diese Menschen?... - Von diesen Menschen habe ich diese Prägung erhalten, mein Selbstbewusstsein zurückzunehmen und - auf welche individuelle Weise auch immer - über andere Dinge selbstbewusst "zu erscheinen". Im Prinzip sorgen die Wesen dafür, dass ich nur ja nicht meiner Unsicherheit begegne.
  • Die nächsten Fragen, für die es Überwindungskraft braucht, jetzt ist es der Mut zur Selbsterkenntnis, lauten: Auf welche Weise weiche ich meiner Unsicherheit aus? Durch was tarne oder verstecke ich meine Unsicherheit? Was ist eigentlich hinter meiner Unsicherheit?

Die Überwindungskraft nenne ich auch die Christuskraft, denn es ist die Kraft in jedem von uns, sich ständig neu für Gott in uns und außerhalb von uns zu entscheiden.

Heliamus Raimund Stellmach


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